StartseiteInhaltLokalesMedienbekanntschaftSächs. VogtlandTermineWetterNewsExtrasShopsArchivHistoriePostImpressumKontakt
www.greizer-aktueller-bilderbogen.de
Gestern und heute
Postkarten
Postkarten bunt
Schon gewußt
Hist. Einsendungen
Fischerklause
Greiz in Schwarz/Weiß
Gedrucktes aus früherer Zeit
Greizer Persönlichkeiten
Hist. Einsendungen

Erstellt: Donnerstag, 13.04.2017



"Gestern" aus Schönfeld




Fahren Sie mit der Maus über das Bild ohne es anzuklicken. In einigen Bereichen des Bildes sind Informationen hinter legt.
Das historische Foto stellte Brigitte & Dieter H. zur Verfügung. Danke.



* * *



Greiz, 02.11.2013



"Der Gemütliche" fuhr im Krümmetal

Waldhaus-Express um 1973 



Beliebt und bekannt war "Der Gemütliche" von der Firma Franz Beck in Greiz, der zwischen dem Anna-Seghers-Heim und dem Naherholungsgebiet in Waldhaus auf asphaltierter Straße verkehrte. Mit einem vorangegangenen Spaziergang durch den Greizer Park verbanden die Greizer und ihre Gäste den Weg zur Haltestelle, um mit dem Kleinbus nach Waldhaus zu fahren. In den Sommermonaten war besonders für Familien mit Kindern die Fahrt durch das Krümmetal unterhalb des Pulverturmes ein besonderes Erlebnis.




 

Ansichten vom Naherholungszentrum Bild großklicken

Die Fenster konnte "Der Gemütliche" bei entsprechender Witterung im Stützpunkt lassen, man hatte dann einen freien Blick in die Natur, wie das vorangestellte Bild von M.N. zeigt.
In Waldhaus zog es die Besucher zum Tiergehege, Mausoleum und zur Gaststätte mit Terasse und angrenzenden Spielplatz. Zum Schlötengrund mit Gaststätte und Teich konnte der Aufenthalt auch mit weiteren Touren entweder über Pohlitz, Pulverturm, Weißes Kreuz oder über den Bierweg zurück nach Greiz oder auch umgekehrt ausweiten.
Beliebt waren Tanz- und kulturelle Veranstaltungen im Saal der Gasstätte oder auf der Terasse im Biergarten. Es gab aber auch Besucher, die nur in der Hoffnung auf einige Bananen und Apfelsinen nach Waldhaus kamen, um diese an der Selbstbedienungsstrecke käuflich zu erwerben.
Über den Waldhaus-Express spricht man heute noch, zurückgeblieben sind die Erinnerungen und die Reste der einstigen Haltestellen am Eingang zum Krümmetal und in Waldhaus wie die eingefügten Bilder zeigen.
Geblieben ist das Tiergehege Greiz das täglich Besucher anlockt, das Mausoleum zur Besichtigung an Öffnungstagen und die vielen Wanderrouten rings um den Greizer- und Werdauer Wald. Zum Verweilen laden die vorhandenen Schutzhütten, Rastplätze, Imbiss und Gaststätten ein.
Der Kraftverkehr Saalfeld - Rudolstadt beförderte ebenfalls mit seinem "Schwarzatal-Express" viele Touristen.





* * *



Erstellt: Sonntag, 15.07.2012



So könnte man zum Oberen Schloss gelangen

Blick auf den Aufzug von der Talsohle Bild großklicken



Der Personenaufzug Bad Schandau ist ein 1904 in Bad Schandau errichteter Personenaufzug, der von Bad Schandau auf die Ostrauer Scheibe führt.
Der Aufzug fährt in einem 52,26 Meter hohen, im Jugendstil gestalteten Stahlfachwerkturm nach oben, welcher am Boden einen Durchmesser von 5,20 Meter und in der Höhe des Ausstiegs einen solchen von 2,5 Meter hat. Auf dem Weg nach oben überwindet er einen Höhenunterschied von 47,76 Meter. In den Jahren 1989/90 wurde die Anlage, die 1954 unter Denkmalschutz gestellt wurde, renoviert. So könnte doch auch der Aufstieg zum Oberen Schloss in Greiz erleichtert werden. Die Postkarte stammt aus der Sammlung von egimi.



* * *



Erstellt: Dienstag, 14.02.2012



Greiz - Einmaliger Schneepflug der Bahn

Greiz-Unter der Tannendorfbrücke Bild großklicken.



Viele Jahre stand der abgebildete Schneepflug der Bahn unter der Tannendorfbrücke in Greiz, auf dem Benny und Mandy (r.) sich für das Foto präsentieren. Für diesen Zweck wurde ein Tenderwagen einer Dampflok umgerüstet, um die Bahngleise der Elstertalbahn in den 80er Jahren von Schnee zu beräumen.
Foto: Sammlung egimi



* * *



Erstellt: Sonntag, 12.02.2012



Greiz - Im Umbruch nach dem Krieg

Wilhelm Pick spricht vom Haus der Jugend Bild großklicken.



Der erste Präsident der DDR, Wilhelm Pick, spricht zu den Bürgern der Stadt Greiz vom Balkon des ehemaligen "Haus der Jugend" auf dem Karl-Marx-Platz, heute v. Westernhagenplatz.



Urkunde zur Enteignung Bild großklicken.



Am 1. Juni 1948 wurde die Enteignung der Weberei Brösel in Greiz mit dieser Urkunde rechtskräftig. Auch andere Betriebe wurden enteignet und in den Folgejahren zu VEB - Betrieben (Volkseigene Betriebe) umgewandelt.



Tagung zur SED-Gründung im alten Theater (Tivoli) Bild großklicken.



Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) war eine in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands aus der Zwangsvereinigung von KPD und SPD 1946 hervorgegangene politische Partei. Der Zusammenschluss und die anschließende Entwicklung zur kommunistischen Kaderpartei und zur alleinregierenden Staatspartei der 1949 gegründeten DDR erfolgten unter Einflussnahme der sowjetischen Besatzungsmacht.
Zur Gründungsversammlung im alten Greizer Theater um 1946 vor dem Umbau.




 

Besatzer und die neuen Genossen Bild großklicken.

* * *



Erstellt: Mittwoch, 08.02.2012



Die Nachtsteuer - oder auch Hockersteuer genannt!

Hockersteuerkarte vor dem 2. Weltkrieg Bild großklicken.



Diese Hockersteuerkarte wurde uns aus der Sammlung von G. Kramer zur Veröffentlichung überlassen. Die Hockersteuer kam auch im "Braustüb`l in Greiz zum Einsatz.



Stadtansicht um 1950 Bild großklicken.



In der Bildmitte ist das ehemalige "Haus der Jugend" zu sehen, davor steht der "Lange Thüringer" vom Kraftverkehr Greiz. Rechts im Bild die Vorderansicht mit Eingang zum Lokal "Braustüb`l", dahinter das alte Hallenbad. Viele Jahre wurde das "Braustüb`l" als HO-Klubheim genutzt.
Mit dem Bau der Altstadtgalerie verschwand aus dem Stadtbild Hallenbad und Braustüb´l.




 

Marienstraße mit Braustüb`l (i.B.l.) Bild großklicken.

Westernhagenplatz um 1985 Bild großklicken.



Rechts im Bild, das graue Gebäude vom HO Klubheim "Braustüb`l". Der Schlossturm noch mit der alten Turmhaube.
Sammlung: egimi



Geschichtliches zur "Hockersteuer"
Schon in den deutschen Städten des Mittelalters wurden Abgaben von Schankberechtigten erhoben.
Als in der Inflationszeit nach dem 1. Weltkrieg die Stadtkassen leer waren und neue Steuerquellen gesucht wurden, kamen u. a. die Stuttgarter auf die Idee, eine „Nachtsteuer“ einzuführen.
Danach mussten die Wirte in den Wirtschaften, Weinstuben und Nachtlokalen von jedem Gast, der über 23:00 Uhr hinaus im Lokal hocken blieb, eine Nachtsteuer von 15,00 Mark verlangen, wofür der Gast dann eine Nachtsteuer- Marke als Quittung erhielt. Die Stadt Stuttgart führte diese Steuer als 1. deutsche Stadt am 27. Oktober 1921 ein, und schon im März 1922 befanden sich 500.000 Mark im Stadtsäckel, und von April 1922 bis März 1923 waren es gar 1.636.086 Mark.

Diese Tatsache ermutigte weitere Städte zur Einführung dieser lukrativen Steuer. 1924 wurde die Steuer abgeschafft – doch nicht für immer. In den Jahren vor dem 2. Weltkrieg lebte sie in einigen Städten wieder auf, jedoch unter dem Namen „Hockersteuer“.



* * *



Erstellt: Sonntag, 05.02.2012



Ausbildungsstätte für kriegerische Zwecke

Motorsportschule Reichenbacher Straße um 1938 Bild großklicken



In der einstigen Weberei von Schilbach & Co. in der Reichenbacher Straße, die 1928 bankrott gegangen ist, kam es in den Jahren danach zur Kasernen mäßigen Unterkunft für das National Sozialistische Kraftfahrer Korps (NSKK). In der sogenannten Motorsportschule wurde die Jugend systematisch für den Krieg auf Motorrädern und PKW ausgebildet.




 

Motorsportschule vom Eichberg gesehen Bild großklicken.

Treffen von NSKK auf dem Schützenplatz Bild großklicken



Vorführungen des NSKK auf dem Schützenplatz 



Auf dem Schützenplatz in Greiz wurden des öfteren Geschicklichkeitsfahrten der Bevölkerung vorgeführt. Treffen mit anderen Korps organisiert. Die Motorsportschule wurde 1939 wegen Wehrmachtsübernahme aufgelöst. Große Rüstungsbetriebe lagerten teilweise ihre Produktion aus. Die Wilhelm Gustlow Werke und die Gregor Werke produzierten in Greiz Flugzeugzubehör.





Auf dem Gelände der einstigen Motorsportschule steht heute das Spektrum-Center. Bilder großklicken.
Das historische Bildmaterial wurde von privaten Archiven zur verfügung gestellt.



Nach dem Krieg wurde das an der Reichenbacher Straße gelegene Gebäude für Wohnraum umgebaut, unter dem Namen Wohnhof bekannt. Die dahinter liegenden Werkshallen wurden einige Zeit zur Unterbringung von Omnibussen genutzt. Später von der LKW-Flotte des Kraftverkehrs.
In einem weiteren Gebäude auf dem Areal befand sich das Kunststoffwerk. Nach der Wende kam es zum Bau des Spektrum-Centers auf der ehemaligen Parkfläche, dort wo einst die LKW des Kraftverkehrs abgestellt wurden. Seit einigen Jahren stehen die Werkhallen ungenutzt und sind dem Verfall preisgegeben.
Auf dem einstigen Übungsplatz am Schützenhaus wurden nach 1945 Gärten angelegt, es entstand die KGA "Flügelrad".




 

Heutige Ansicht am Schützenhaus Bild großklicken.

Dem NSKK oblag ab 1934 die Verkehrserziehung der Kraftfahrer und der Jugend. So arbeitete das NSKK auch eng mit dem ADAC zusammen. Es war das Hauptziel des NSKK, seine Mitglieder im Führen von Kraftfahrzeugen auszubilden, hauptsächlich in der Bedienung und Wartung von Motorrädern und Personenkraftwagen. Das NSKK ersetzte jedoch nicht die Fahrschule und konnte keine Führerscheinprüfungen abnehmen.
Für die Motor-HJ (14–18-jährige Jungen) stellte das NSKK Motorräder, Reparaturwerkstätten, Ausbildungsmaterial und vor allem fachliche Ausbilder zur Verfügung. Letztere waren für den technischen und praktischen Unterricht und die Vorbereitung auf die Führerscheinprüfung zum damaligen Führerschein IV (bis 250 cm Kubik Hubraum) zuständig. Motorradfahren wurde unter ihrer Anleitung und Aufsicht auf nichtöffentlichen Plätzen und im freien Gelände geübt.



* * *



Erstellt: Sonntag, 29.01.2012



Historische Postkarte nachgereicht

Die nebenstehende Werbung hatten wir im nachfolgenden Beitrag veröffentlicht, spontan sendete uns "Pumuckl" zwei historische Ansichten (Postkarte) zur ehemaligen Stellmacherei Hallbauer in der Greizer Weberstraße. Das Bild hat ein ehemaliger Lehrling zu jener Zeit dokumentiert.




 

Werbung von 1950 Bild großklicken.

Postkarte Bild großklicken



Im Hof der Stellmacherei Hallbauer Bild großklicken.



* * *



Erstellt: Sonntag, 29.01.2012



Broschüre erinnert an ein bedeutsames Jubiläum

Kaum wird sich noch jemand an die Broschüre "25 Jahre Verkehrsbetriebe Greiz" von 1925 bis 1950 erinnern. Günter Kramer stellte den historischen Inhalt zur Verfügun, an den wir erinnern möchten. Im Jahr der großen Feierlichkeit zum 300-jährigen Bestehen des Greizer Park, begingen auch die Verkehrsbetriebe ein würdiges Jubiläum.
So wie damals und heute gab es auch zu jener Zeit Werbeträger, die für den Druck die Kosten mit übernahmen. In der ersten Galerie präsentieren sich Geschäfte und Firmen, die es größtenteils in Greiz nicht mehr gibt. Die abgebildeten Fahrpläne geben Auskunft über das Streckennetz der Verkehrsbetriebe Greiz, einschließlich dem privaten Fuhrunternehmen Singer.
Schauen Sie genau auf die Bildtafeln und lassen ihren Erinnerungen freien Lauf.





In der zweiten Galerie wird auf den Bildtafeln die Entwicklung der Verkehrsbetriebe Greiz dargestellt. Kaum heute noch vorstellbar, wie schwer die Zeiten für die Betriebsangehörigen in den ersten Jahren nach dem Krieg gewesen sein mochten.
Die für die damalige Zeit modernsten Omnibusse wurden an die Front geschickt und kehrten nicht wieder zurück. Auf Leuchtgas wurden wegen Mangel an Kraftstoff die Busse umgerüstet, die Elektrifizierung des Streckennetzes durch den Einsatz von Oberleitungsbussen von Greiz-Schönfeld bis nach Elsterberg nach 1945 schrittweise erweitert. Rekordzahlen bei der Personenbeförderung zeigen auf, wie wichtig für die Bevölkerung die weitere Entwicklung durch den Ankauf neuer Omnibusse war, um vorallem den steigenden Berufsverkehr gerecht zu werden.
Fahrzeugpapiere wurden in Russisch ausgestellt.





* * *



Erstellt: Freitag, 27.01.2012



Zur Geschichte des Handwerks in der DDR

Tafeln am Buswartehaus Silberloch/Foto: Matthias Bild großklicken.



Das Handwerk in der DDR
Schnell musste die Regierung der DDR reagieren und erkennen, ohne dem Handwerk mit dem "Goldenen Boden" geht es auch im aufzubauenden Sozialismus nicht.
Am 9. August 1950 wurde das Gesetz zur Förderung des Handwerks, beschränkt auf das Privathandwerk und Kleinbetriebe verabschiedet. Es erfolgte die Gründung von Landeshandwerkskammern in der DDR.
Am 20. August 1953 trat die Verordnung über die Umbildung der Vertretungen des Handwerks mit der Auflösung der Landeshandwerkskammern in Kraft,
es kam zur Bildung von Bezirkshandwerkskammern.
Anlässlich des 5. Jahrestages der Gesetzgebung zur Förderung des Handwerks wurde in Greiz-Silberloch die Buswartehalle eingeweiht.




 

Buswartehaus in Silberloch/Foto Matthias Bild großklicken.

Einweihung des Buswartehäuschen 1955 in Silberloch Bild großklicken



Handwerker und Verteter der Stadtverwaltung und des Greizer Kraftverkehrs zur Einweihung der Buswartehalle in Greiz-Silberloch. Mit dem Massivbau verbesserten sich die Bedingungen bei Wartezeiten auf den Bus, der die Werktätigen nach Greiz und Richtung Zeulenroda zur Arbeit beförderte. Man konnte ab sofort bei Wind und Wetter im Wartehaus Unterschlupf finden.



Einweihung und Übergabe Bild großklicken.



Fünf Jahre nach der Gesetzgebung zur Förderung des Handwerks übergaben und stifteten die Handwerker des Kreises Greiz diesen Neubau an die erste Bürgermeisterin der Stadt Greiz, Marianne Hartung, die in Greiz Benndorfstraße 11 wohnte.
Zu jener Zeit musste die Bürgermeisterin des öfteren in die Kommandantur der sowjetischen Besatzungsmacht zu Besprechungen in den Gartenweg. Als die Kommandantur in Greiz aufgelöst wurde, bekam die Bürgermeisterin zum Abschied einen großen Schäferhund von den Sowjets geschenkt.



* * *



Erstellt: Freitag, 06.01.2012



Opel-Werkstatt wird zur Gewerbefläche

Eine neue Gewerbefläche entsteht Bild großklicken.



Einst eine vorbildliche Opel-Werkstatt mit Tanksäule, so kennen noch viele Greizer Bürger das Autohaus Georg Grimm am Elsterplatz in Greiz. Nun ist das Gebäude nach längerem Leerstand in keinem guten Zustand mehr. Noch zu DDR-Zeiten wurde das Gebäude als Werkstatt vom VEB-Kraftverkehr genutzt. Nach der Wende kurzzeitig in privater Hand als Auto-Werkstatt weiterhin betrieben. Seit einigen Jahren verfiel das Gelände zu einer Müllhalde. Die nebenstehenden Baracken wurden als Unterkünfte für russische Zwangsarbeiter während des 2. Weltkrieges genutzt. Später wurde das Barackengelände als Lagerfläche für Baumaterial genutzt.
Das gesamte Areal wird nun für eine neue Gewerbefläche aufgearbeitet, die Baracken ähnlichen Gebäude werden für eine weitere Nutzung saniert.
Das vorangestellte Foto fertigte Matthias an.



Autohaus Georg Grimm um 1930 (Archiv:egimi) 



Historisches zum Autohaus Georg Grimm - Autohändler - Greiz/Elsterplatz
Der Techniker ist an sich kein Freund vieler Worte. Er steht mit beiden Füßen im Leben, sei es in guten, sei es in schlechten Zeiten. Die guten Zeiten waren vor dem 2. Weltkrieg, die schlechten Zeiten danach. Er hat seine Freude am Schaffen, am Bauen, am schöpferischen Gestalten. Und er ist gewohnt, in der Techik wie im Leben Ursachen zu ergründen, um deren Wirkung beseitigen zu können, wenn diese Wirkungen schlimmer Art sind.
Also - Ursache ein verlorener Krieg, Wirkung: eine zerstörte Wirtschaft, ein Zusammenbruch nie erlebten Ausmaßes.
Damit hatten wir uns auseinanderzusetzen, jeder für sich und alle miteinander.
Mit 10 Mann begann im April 1945 der Neuaufbau mit einer Steigerung in den folgenden Jahren auf 46 Beschäftigte. Während im April 1946 rund 46 reparierte Kraftfahrzeuge unsere Werkstätten verließen, sind es nunmehr durchschnittlich 175 im Monat in den Jahren danach.



Diese vorbildliche Werkstatt stand zur Verfügung 



Wir sind uns bei dieser Arbeit, die teilweise in Nachtschichten bewältigt worden ist, vollauf dessen bewusst, daß Greiz, wie auch die weitere Umgebung, auf den Kraftfahrzeugverkehr dringend angewiesen ist. Wir fühlen uns mitverantwortlich dafür, daß der vorhandene Kraftfahrzeugpark einsatzfähig ist und bleibt. Es ist im Sinne der 50-jährigen Tradition unserer Firma und des Welthauses Adam Opel, das wir hier vertreten, unsere vornehmste Aufgabe, Kundendienst im besten Sinne zu betreiben.
Gewiß es gibt Schwierigkeiten und Hindernisse, täglich, ja stündlich. Es mangelt an Ersatzteilen, Werkzeugen, Zubehör, es gibt Engpässe überall. Aber einer harten Zeit stellen wir einen harten Willen entgegen. Wir sammeln kein Kapital in klingender Münze, unser Kapital ist angelegt im Vertrauen unserer Kunden zu unserer Leistungsfähigkeit. Der Start ist schwer, aber das Ziel ist lohnenswert: Frieden und Wohlstand. Deshalb arbeiten wir gerne, trotzdem.
Auszug zum 50-jährigen Betriebsjubiläum.



* * *



Erstellt: Freitag, 10.02.2012



Historische Postkarte - Greiz

Greiz um 1875 



Die Eisenbahnbrücke der Strecke Greiz-Neumark über die Weiße Elster am Papiermühlenweg ist fertiggestellt, das Flussbett der Weißen Elster verläuft noch in ihrem alten Bett. Das Flussbett wurde zu jener Zeit so verlegt, wie man es heute noch vorfindet. Die historische Postkarte könnte um das Jahr 1875 entstanden sein.
Die nachfolgende Postkarte zeigt den Elsterdurchstich im Jahre 1920, das alte Flussbett wie es im vorangestellten Bild dargestellt ist, wird verschlossen und das neue Flussbett der Weißen Elster, so wie es heute noch verläuft, für den Verlauf frei gegeben.



Verlegung der Elster unterhalb Eisenbahnbrücke 



* * *



Erstellt: Dienstag, 24.01.2012



Historische Postkarte - Berlin-Hauptstadt der DDR

Die Sehenswürdigkeiten des soz. Aufbaus Bild großklicken



* * *



Erstellt: Mittwoch, 18.01.2012



Historische Postkarte - Das Völkerschlachtdenkmal

In die Jahre gekommen, wird saniert Bild großklicken



Im Jahre 1913 wurde das Völkerschlachtdenkmal von Kaiser Wilhelm II. in Anwesenheit des sächsischen Königs und weiterer Fürsten deutscher Staaten sowie der Vertreter Österreichs, Russlands und Schwedens eingeweiht.
Gegenwärtig finden am Völkerschlachtdenkmal umfassende Sanierungsarbeiten statt. Diese sollen bis zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 2013 weitestgehend abgeschlossen sein.
Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt steht an der Stelle, an der Napoleon am 18. Oktober 1813 seinen Gefechtsstand hatte. Auf den Betonpfeilern, auf die der Denkmalshügel aufgeschüttet ist, lastet ein Gewicht von ca. 300.000 Tonnen. Vor dem Mahnmal wurde ein Wasserbecken angelegt, dass die Tränen der Völker, die um die Opfer der Schlacht trauerten, symbolisiert. Die Innenhalle mit ihren 68 Metern Höhe gliedert sich in drei Ebenen. Die erste Ebene ist eine Krypta, die an die Gefallenen erinnern soll. Auf der zweiten Ebene findet man eine Ruhmeshalle für das deutsche Volk und darüber befindet sich die Kuppelhalle.
Die historische Postkarte stammt aus der Sammlung: Donath.



* * *











Druckbare Version