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Erstellt: Dienstag, 29.09.2015



Von Berga um das Kap der Stürme

Minne Nolze, Gerlinde Gröger und Engel Ute Clauß 



Mit einer Gedenkfeier und der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Elsterstraße, erinnerte der Bergaer Heimat- und Geschichtsverein am vergangenen Samstag an Kapitän Robert Daniel Clauß und möchte damit eine bleibende Erinnerung an einen berühmten Seefahrer in seinem Geburtsort in Berga schaffen. Auf der Gedenktafel ist das Lieblingsschiff des Kapitäns, die „Priwall“ eingearbeitet, wie diese unter voll gesetzter Takelage segelt. „Diese Gedenktafel soll an einen großen Sohn unserer Stadt erinnern, der von der Elster hinaus in die Welt gezogen ist und die Verbindung zwischen Berga und den Weltmeeren hergestellt hat“, sagte die Vorsitzende des Vereins Sabine Richter an historischer Stätte.




 

Ein interesantes Buch Bild großklicken.

Die Töchter betrachten die Dokumente der Ausstellu 



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Robert Clauß wurde am 12. September 1894 in Berga als Sohn des Hauptmanns Otto Clauß und dessen Ehefrau Julie geboren. Nach dem Besuch der Grundschule in Berga und Übersiedlung der Familie nach Greiz, begann 1909 die seemännische Ausbildung auf dem Vollschiff „Großherzogin Elisabeth“. Fuhr er 1911 noch als Leichtmatrose auf der „Renee Rickmars“ wurde Clauß nach der ersten Kap Hoorn Umrundung zum Vollmatrose befördert. Nach dem Steuermannspatent folgte 1922 das Kapitänspatent, das er mit Auszeichnung absolvierte. Sein erstes Kapitänskommando auf der Pamir wurde vom Schriftsteller Heinrich Hauser in einem Buch und Film dokumentiert. Weitere Kommandos übernahm Clauß auf der Priwall und Padua. Mit seinem Lieblingsschiff der Priwall segelte er 1933 in Rekordzeit von 63 Tagen nach Australien. Ab 1937 folgte der Umstieg auf Dampf- und Motorschiffe. Das letzte große Frachtgroßschiff das unter Deutscher Flagge fuhr, überführte Robert Clauß 1960 nach Travemünde, wo es als Museumsschiff zu besichtigen ist. Mit Weizen- und Salpederladungen für Reedereien umsegelte er von der südamerikanischen Westküste 35 Mal das Kap Horn, davon 15 Mal als Kapitän. Unter den „Cap Horniers“ der damaligen Vereinigung von Seeleuten, die unter Segeln diese abenteuerlichen Seefahrten glücklich und schadlos bestanden hatten, galt Clauß der 1974 verstarb, schon zu Lebzeiten als eine große Seefahrerlegende.
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Ehemalige Schüler trafen sich

Warn früher bestimmt ne "Rasselbande" Bild großklicken.



Die Schulabgänger 1952 von Culmitzsch trafen sich am Samstag, 21.04.2012 zu ihrem 60. Klassentreffen im Landgasthof "Luzius" in Grosskuhndorf. Unter ihnen weilte auch der Ex-Culmitzscher Siegfried Rothe (Bildmitte vorn), der per email das Foto zur Verfügung stellte.



Mit Lehrer herbert meister 1949 Bild großklicken



Mit ihrem Klassenlehrer Herbert Meister Bild großklicken.



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Erstellt: Samstag, 12.02.2011



Bevor die Wismut kam

Culmitzsch war ein Dorf im heutigen Landkreis Greiz in Thüringen, dessen Bewohner zwangsumgesiedelt und dessen Ortskern in den Jahren 1964–1970 im Zusammenhang mit dem Abbau von Uranerz durch das Bergbauunternehmen Wismut vollständig abgerissen wurde.
Die Gemeinde Culmitzsch lag 2 Kilometer östlich von Berga/Elster. Sie grenzte im Norden an die Gemeinde Wolfersdorf, im Osten an Zwirtzschen und Friedmannsdorf, im Süden an Katzendorf und im Westen an Kleinkundorf.
Das Wort Culmitzsch besteht aus den beiden Bestandteilen Culm (Berg oder Hügel und itzsch (deutet auf slawischen Ursprung).












 

Turm der ehemaligen Wasserburg Bild großklicken

Zum Zeitpunkt der Aufn. kein Gedanke an die Wismut 





Am 25. Juni 1269 wurde Culmitzsch erstmalig urkundlich erwähnt.
Eine kleine Wasserburg lag im späteren Gutsgelände im Zentrum des damaligen Dorfes. Die Befestigungsanlage befand sich in einem Teich und galt als spätmittelalterlicher Herrensitz.



Als die Wismut anrückte, wars mit Ruhe vorbei 



Im Jahr 1955 wurde durch die Wismut mit dem Abbau von Uranerzen in der Region nördlich von Culmitzsch und südlich von Wolfersdorf begonnen. Die gleichnamige Lagerstätte Culmitzsch war die viertgrößte von der Wismut ausgebeutete Uranlagerstätte in der DDR. 1964 bis 1970 wurde der Ortskern durch die Errichtung einer Schutzzone um die industrielle Absetzanlage Culmitzsch zur Ablagerung von Abwässern und Schlämmen des Uranerzbergbaues durch das Unternehmen Wismut verwüstet. Die Absetzbecken lagen nördlich und südlich des Ortes und stellten eine zu große Gefahr für den Ort und die Einwohner dar. Zusammen mit Culmitzsch mussten auch Teile von Sorge-Settendorf, Katzendorf, Schmirchau, Lichtenberg, Sorge und etwa zwei Drittel der Dorffläche von Gauern dem Uranbergbau weichen.











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