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Erstellt: Freitag, 30.03.2018



Osterfeuer loderte in Berga



Am Donnerstag, dem 29.03.2018, wurde wieder in der ehemaligen Kleingartenanlage "Elsterstrand" (hinter der Stadthalle) das alljährliche Osterfeuer abgebrannt. Bereits gegen 18.00 Uhr strömten die Bergaer auf das Gelände um die Feuerzündung um 19.00 Uhr nicht zu verpassen..
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Alle Einnahmen kommen wieder einem guten Zweck zugute! Na das ist doch mal wieder was!!! Die Bilder zum Osterfeuer legte Reinhard Berger vom Heimatverein an.





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Erstellt: Donnerstag, 29.03.2018



11 Jahre Bergaer Osterkrone

Osterkrone mit 16500 bemalten Ostereiern 



Die Stadt Berga wird wieder zum Osterfest Hunderte Menschen in ihren Bann locken. Entlang des Osterpfades gibt es viel um den österlichen Brauch zu entdecken. Im 11. Jahr nachdem in Berga erstmalig die eine Osterkrone aufgestellt wurde, hat sich die Zahl der bunt bemalten Ostereier auf 16500 Stück erhöht. Sie alle wurden in liebevoller Arbeit bemalt. Auch die Kleinsten aus dem Kindergarten brachten in diesem Jahr wieder ihre Basteleien mit und schmückten das Areal vor dem Rathaus. Davon war Bürgermeister Steffen Ramsauer begeistert und brachte den Waldspatzen einen Korb voller Süßigkeiten mit. Das Geschehen um die Osterkrone, noch vor der offiziellen Eröffnung beobachtete Reinhard Berger vom Heimatverein.





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Erstellt: Dienstag, 27.02.2018



Jahresempfang der Stadt Berga

Ehrungen im Ehrenamt 



Zum Jahresempfang, der einzigen Veranstaltung, zu der sich Vertrteter von Wirtschaft, Schule, Stadtpolitik, Verwaltung und Ehrenamt in dieser Form zusammenfinden, hatte am vergangenen Freitag die Stadt Berga ins Kulturhaus eingeladen. Die musikalische Eröffnung des Abends übernahm Florian Deutsch, Schüler der Regelschule Berga. In seinem dritten Amtsjahr konnte Bürgermeister Steffen Ramsauer, einen beachtlichen Überblick über die Ergebnisse, Resultate und Entwicklung der Stadt geben. Positiv stellten sich die genannten Zahlen dar, die Einwohneranzahl der Stadt und deren Ortsteile sank in den letzten drei Jahren weniger, als 2014 zu befürchten war. Im vergangenen Jahr sind gleich viele Bürger weggezogen, wie neue Einwohner nach Berga zugezogen sind. Das sei erfreulich, stellte das Stadtoberhaupt fest, wenn man bedenkt, dass aktuell die Eigenständigkeit einer Kommune an der Mindesteinwohnerzahl von 3000 Einwohnern festgemacht wird. Auch Firmen und Gewerbe unterliegen dem Wandel, voriges Jahr gab es 278 angemeldete Gewerbebetriebe, 21 neu angemeldete Gewerbebetriebe gleichen 22 Abmeldungen fast aus. „Wichtig für unsere Stadt sind alle Unternehmen“, betonte Ramsauer, „ sie stellen neben Arbeitsplätzen, die Versorgung, Angebot, Vielfalt und den Service in der Region sicher“. Die Gebietsreform sei vorerst vom Tisch, zukunftsfähige Lösungen mit Nachbargemeinden bleibe jedoch weiterhin bestehen. Welchen Weg die Stadt künftig einschlagen werde, gibt es derzeit noch nicht. Das Haushaltssicherungskonzept wurde seitens der Kommunalaufsicht bestätigt, nach Gewährung der beantragten Bedarfszuweisung von rund 1 Million Euro, wurde die Haushaltssatzung rechtskräftig und zu einem wichtigen Schritt in 2017. Längerfristige Verbindlichkeiten der Stadt bei Kreditinstituten sind seit 1993 auf den tiefsten Stand angekommen. Begünstigt durch die Unterstützung des Freistaates Thüringen in den Jahren 2015 bis 2017, konnten fast 1 Million Euro Schulden, durch Tilgungen abgebaut werden. Die aus längerfristigen Verbindlichkeiten resultierende Verschuldung sank von 1215 Euro 2014 auf 900 Euro pro Einwohner Ende 2017.
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Ramsauer sagte hierzu, „in Prozentzahlen sind das 25,9 Prozent, die in den letzten drei Jahren abgebaut wurden, ein gigantischer Fortschritt“. Massiver Schuldenabbau und hohes Investitionsvolumen in der dreijährigen Amtszeit, zeigen was tatsächlich bewältigt wurde. Die durch die Stadt realisierten Bauvorhaben bezogen sich hauptsächlich auf Maßnahmen, die im Rahmen der Flutschadensbeseitigung realisiert wurden, aber auch der Anbau am Feuerwehrgerätehaus ist mit einer Bausumme von 500.000 Euro ein großes Paket im Investitionsvolumen gewesen. Der Elsterperlenweg erhielt erneut die Zertifizierung als Qualitätswanderweg und für die Feuerwehr wurde ein HLF 10 angeschafft. Ziele und Projekte für 2018 nannte Bürgermeister Ramsauer vielfältig und anspruchsvoll. Der Ausbau des Breitbandnetzes, Fernleitungswasserbau in Wolfersdorf, Fortsetzung der Straßenbaustelle der B175 und viele weitere in und um Berga gehören dazu. Zur Würdigung im Ehrenamt wurde der Stadt Berga durch die Thüringer Ehrenamtsstiftung 900 Euro zur Verfügung gestellt. Diese wurden auf sieben Vereine verteilt. Bevor Schulleiterin Heike Zöller über den Schulstandort in Berga berichtete, sagte Ramsauer allen Dank, die sich durch positives Handeln in die Stadt einbringen, damit gestalten und attraktiv machen. Schulleiterin Heike Zöller „Schaut her, an der kleinen Regelschule in Berga passiert ganz schön viel. Da macht es Spaß Schüler und Lehrer zu sein“. So klein sei die Schule gar nicht mehr, der Zuwachs von 164 Schülern 2014 auf momentan 207 entspricht einen Wachstum von 26 Prozent. Das gemeinsam entwickelte Leitbild mit Vielfalt, Respekt, Ehrlichkeit, Motivation haben wir Bildung, Fairness, Toleranz, Geduld auf die Fahnen geschrieben. Der Förderverein wurde im Mai gegründet, die Eintragung ins Vereinsregister dauert noch an, deshalb ist der Verein noch nicht voll handlungsfähig, dieser Herausforderung wird sich zeitnah gestellt. Teilnahme an „Laufen mit Herz“ hat alle Erwartungen getroffen. Der Sportplatz wurde fertig gestellt und übergeben. Höhepunkt 2017 war die Verleihung des Berufswahl Siegels. Seit drei Jahren verfügt die Schule über eine Theater AG, die zu den Schülertheatertagen in Weimar teil nahm und ein Preisgeld von 1500 Euro erhalten hatte. Das zur Verleihung aufgeführte Stück ging auch bei den Gästen zum Jahresempfang unter die Haut und bekam reichlich Anerkennung. Der Festakt klang unter den Gästen bei Gesprächen und Ideenaustausch aus, zudem konnten die neuen Räume der Bibliothek besichtigt werden.





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Erstellt: Dienstag, 29.09.2015



Von Berga um das Kap der Stürme

Minne Nolze, Gerlinde Gröger und Engel Ute Clauß 



Mit einer Gedenkfeier und der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Elsterstraße, erinnerte der Bergaer Heimat- und Geschichtsverein am vergangenen Samstag an Kapitän Robert Daniel Clauß und möchte damit eine bleibende Erinnerung an einen berühmten Seefahrer in seinem Geburtsort in Berga schaffen. Auf der Gedenktafel ist das Lieblingsschiff des Kapitäns, die „Priwall“ eingearbeitet, wie diese unter voll gesetzter Takelage segelt. „Diese Gedenktafel soll an einen großen Sohn unserer Stadt erinnern, der von der Elster hinaus in die Welt gezogen ist und die Verbindung zwischen Berga und den Weltmeeren hergestellt hat“, sagte die Vorsitzende des Vereins Sabine Richter an historischer Stätte.




 

Ein interesantes Buch Bild großklicken.

Die Töchter betrachten die Dokumente der Ausstellu 



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Robert Clauß wurde am 12. September 1894 in Berga als Sohn des Hauptmanns Otto Clauß und dessen Ehefrau Julie geboren. Nach dem Besuch der Grundschule in Berga und Übersiedlung der Familie nach Greiz, begann 1909 die seemännische Ausbildung auf dem Vollschiff „Großherzogin Elisabeth“. Fuhr er 1911 noch als Leichtmatrose auf der „Renee Rickmars“ wurde Clauß nach der ersten Kap Hoorn Umrundung zum Vollmatrose befördert. Nach dem Steuermannspatent folgte 1922 das Kapitänspatent, das er mit Auszeichnung absolvierte. Sein erstes Kapitänskommando auf der Pamir wurde vom Schriftsteller Heinrich Hauser in einem Buch und Film dokumentiert. Weitere Kommandos übernahm Clauß auf der Priwall und Padua. Mit seinem Lieblingsschiff der Priwall segelte er 1933 in Rekordzeit von 63 Tagen nach Australien. Ab 1937 folgte der Umstieg auf Dampf- und Motorschiffe. Das letzte große Frachtgroßschiff das unter Deutscher Flagge fuhr, überführte Robert Clauß 1960 nach Travemünde, wo es als Museumsschiff zu besichtigen ist. Mit Weizen- und Salpederladungen für Reedereien umsegelte er von der südamerikanischen Westküste 35 Mal das Kap Horn, davon 15 Mal als Kapitän. Unter den „Cap Horniers“ der damaligen Vereinigung von Seeleuten, die unter Segeln diese abenteuerlichen Seefahrten glücklich und schadlos bestanden hatten, galt Clauß der 1974 verstarb, schon zu Lebzeiten als eine große Seefahrerlegende.
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Ehemalige Schüler trafen sich

Warn früher bestimmt ne "Rasselbande" Bild großklicken.



Die Schulabgänger 1952 von Culmitzsch trafen sich am Samstag, 21.04.2012 zu ihrem 60. Klassentreffen im Landgasthof "Luzius" in Grosskuhndorf. Unter ihnen weilte auch der Ex-Culmitzscher Siegfried Rothe (Bildmitte vorn), der per email das Foto zur Verfügung stellte.



Mit Lehrer herbert meister 1949 Bild großklicken



Mit ihrem Klassenlehrer Herbert Meister Bild großklicken.



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Erstellt: Samstag, 12.02.2011



Bevor die Wismut kam

Culmitzsch war ein Dorf im heutigen Landkreis Greiz in Thüringen, dessen Bewohner zwangsumgesiedelt und dessen Ortskern in den Jahren 1964–1970 im Zusammenhang mit dem Abbau von Uranerz durch das Bergbauunternehmen Wismut vollständig abgerissen wurde.
Die Gemeinde Culmitzsch lag 2 Kilometer östlich von Berga/Elster. Sie grenzte im Norden an die Gemeinde Wolfersdorf, im Osten an Zwirtzschen und Friedmannsdorf, im Süden an Katzendorf und im Westen an Kleinkundorf.
Das Wort Culmitzsch besteht aus den beiden Bestandteilen Culm (Berg oder Hügel und itzsch (deutet auf slawischen Ursprung).












 

Turm der ehemaligen Wasserburg Bild großklicken

Zum Zeitpunkt der Aufn. kein Gedanke an die Wismut 





Am 25. Juni 1269 wurde Culmitzsch erstmalig urkundlich erwähnt.
Eine kleine Wasserburg lag im späteren Gutsgelände im Zentrum des damaligen Dorfes. Die Befestigungsanlage befand sich in einem Teich und galt als spätmittelalterlicher Herrensitz.



Als die Wismut anrückte, wars mit Ruhe vorbei 



Im Jahr 1955 wurde durch die Wismut mit dem Abbau von Uranerzen in der Region nördlich von Culmitzsch und südlich von Wolfersdorf begonnen. Die gleichnamige Lagerstätte Culmitzsch war die viertgrößte von der Wismut ausgebeutete Uranlagerstätte in der DDR. 1964 bis 1970 wurde der Ortskern durch die Errichtung einer Schutzzone um die industrielle Absetzanlage Culmitzsch zur Ablagerung von Abwässern und Schlämmen des Uranerzbergbaues durch das Unternehmen Wismut verwüstet. Die Absetzbecken lagen nördlich und südlich des Ortes und stellten eine zu große Gefahr für den Ort und die Einwohner dar. Zusammen mit Culmitzsch mussten auch Teile von Sorge-Settendorf, Katzendorf, Schmirchau, Lichtenberg, Sorge und etwa zwei Drittel der Dorffläche von Gauern dem Uranbergbau weichen.











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