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Erstellt: Freitag, 07.06.2017



Mordfälle im Bezirk Gera nahe gebracht

Kriminalrat Hans Thiers mit seinen Büchern 



Die Stühle waren reichlich mit Besuchern gefüllt, als der ehemalige Leiter der Morduntersuchungskommission des Bezirkes Gera Kriminalrat a. D. Hans Thiers über seine Bücher „Mordfälle im Bezirk Gera“ in der Stadt- und Kreisbibliothek Greiz ein aufmerksames Publikum unterhielt.
Nun hat er seinen zweiten Teil herausgegeben, dieser gibt Einblicke über die Aufdeckung, Aufklärung und Untersuchung authentischer Mordfälle, die nicht seiner blühenden Fantasie entsprungen sind.




 

Hans Thiers zeigt ein Fahndungsblatt der Volkspoli Bild großklicken.

Verleger Michael Kirchschlager und Hans Thiers 



Der Autor hat in seinen zwei Bänden „Mordfälle im Bezirk Gera“ Tötungsverbrechen beschrieben, die er selbst bearbeitet hat beziehungsweise deren Aufarbeitung unter seiner Leitung stand. Von 1973 an war er in der Mordkommission des Bezirkes Gera tätig, von 1980 bis 1990 dessen Leiter.
Er führte zusammen mit dem Historiker und Verleger Michael Kirchschlager die Zuhörer an Tatorte voller Grauen und zwischenmenschlicher Tragödien. Besonders bei Straftaten gegen Kinder ging in den Städten und Gemeinden des Bezirkes Gera die Angst um. Die Kriminalisten waren bestens ausgebildet, die Aufklärungsquote im Bezirk Gera lag bei 98 Prozent“, betont der Kriminalrat, die einzelnen Abteilungen personell stark besetzt.
Meistens konnten die Mörder gefasst und verurteilt werden. Die Geständnisse der Täter sind im Original aufgezeichnet, ergänzt mit authentischen Dokumenten, Fotos der Tatwaffen, der Opfer, Übersichtsaufnahmen der Tatorte, psychologischen Gutachten. Die Akteneinsicht zu den Fällen bekam der Mordaufklärer unter anderem im Staatsarchiv Rudolstadt. Zitierte aus psychologischen Gutachten und auch über die jeweiligen Strafmaße in der DDR, mit Urteilen auf Todesstrafe, vollzogen mittels Fallschwertmaschine und später per Genickschuß. Über 70 Mordfälle beschreibt Thiers in zwei Bänden, ein dritter Band „Serienmörder der DDR“ sei in Vorbereitung.
Thiers ließ die Zuhörer in die menschlichen Abgründe von Straftätern blicken, berichtete zugleich über die oftmals aufreibende Arbeit der Kriminalisten und der Polizei in der DDR, die über die heutigen kriminaltechnischen Mittel noch nicht verfügten. Thiers machte deutlich, dass Kriminalität in der Presse der DDR nicht wie oftmals angenommen wird “vertuscht” wurde. Zu allen Fällen fand er bei seinen Recherchen Zeitungsbeiträge oder alte Fahndungsaufrufe, die deutlich aufzeigen, wie gezielt mit Hilfe der Öffentlichkeit Kriminalität bekämpft wurde. Das Spektrum reichte von der sechsfachen Kindesmörderin über den sexuell motivierten Frauenmörder bis zum pädophilen Kindesmörder, einem Doppelmord in Jena und weitere, die einem beim Zuhören das Blut in den Adern erschaudern lassen. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schloss Netzschkau statt, die bereits 2007 die ersten Krimiliteraturtage initiierten und nun vom sächsischen zum thüringischen Vogtland die zehnjährige Tradition übergesprungen ist und begeisterte Zuhörer angesprochen hat. darüber ist die Leiterin der Greizer Bibliothek, Corina Gutmann erfreut, versicherte, auch in der Bibliothek wird es eine Fortsetzung dieser Vortragsreihe geben.



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Erstellt: Freitag, 16.01.2015



Zimmerfliegen in der Greizer Bibliothek

Das war ein besonderes Flugmodell Bild großklicken.



Greiz - Bibliothek
Der MSV Greiz hatte alle kleinen und großen Helifreunde mit ihren persönlichen Fluggeräten zum 1. Minicoptertreffen in die Greizer Bibliothek eingeladen. Beim Fachsimpeln und Zimmerfliegen mit dem AG-Leiter Siegfried Ludwig, stellten Vereinsmitglieder unterschiedlicher Altersklassen ihre Flugmodelle vor und zeigten auf engsten Raum zwischen den Bücherregalen ihr Können.
Staunend verfolgten die zahlreichen Besucher die Vorführungen der Modellpiloten, die mit Beifall und einer Urkunde für eine gelungene Flugvorführung belohnt wurden.
Siegfried Ludwig betonte, die Veranstaltung sei ein Auftakt, könne nach Bedarf ausgebaut werden. Dabei liegt das Augenmerk darauf, viele Interessierte für die Ausübung dieses Hobbys zu begeistern und zur Mitarbeit auch im Verein zu gewinnen.

Möglichkeiten mit dem Verein in Kontakt zu kommen gibt es einige. Jeden Donnerstag ab 15 Uhr trifft sich die Arbeitsgemeinschaft im Werkraum der Irchwitzer Schule. In den Sommermonaten treffen sich die Vereinsmitglieder bei ansprechenden Wetter am Donnerstag auf dem Flugplatz Obergrochlitz. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen und wird auch gern beraten, bevor der Kauf in Erwägung gezogen werde. Die Auswahl an Modellen ist groß und für den kleinen Geldbeutel erschwinglich.
Minicopter sind mit einer Flugdauer von 5 bis 20 Minuten ausgelegt, je nach Stromverbrauch und Akku-Leistung. Flugübungen sollten stets mit aufgeladenen Akkus beginnen, damit die volle Flugdauer ausgenutzt werden kann.
Nachfolgend einige Bilder zum großklicken.





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