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Erstellt: Dienstag, 02.01.2018



Dinner for one einmal ganz anders



Seit über 50 Jahren lockt der Sketch am letzten Tag des Jahres ein Millionenpublikum vor die Bildschirme und jährlich grüßt der Butler James und feiert mit Miss Sophie jedes Silvester deren 90. Geburtstag und ihr Butler muss dafür die verstorbenen Freunde Sir Doby, Admiral von Sachneider. Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom vertreten und in deren Namen kräftig Sherry, Weißwein, Champagner und Portwein bechern. Warum das alles nicht einmal in Greiz in Szene setzen, sagte sich Uwe Liebold, der unabhängig von Volker Schmidt bereits schon seit Jahren mit dem Gedanken spielte. Unterstützt von der Bürgerinitiative „Weil wir Greiz lieben“ setzten sich beide zusammen und schrieben den Text in abgewandelter Form für das Greizer Publikum. Das fand sich zur Premiere am Silvesterabend zahlreich am Winterdorf an der Vogtlandhalle ein. Während einem Umtrunk für die Besucher in der ersten Reihe, verkündet Butler Peter „Wir befinden uns heute im Speisezimmer von Miss Martell, (LR. Martina Schweinsburg) sie hat heute vier Freunde zu ihrem Geburtstag eingeladen“. Butler Peter (als Peter Jahn-Illig) deckt den Tisch, Miss Martell betritt die Szene: „Guten Abend Miss Martell“, „Guten Abend Peter“ der schleimt „Sie sehen wieder wunderbar aus heute Abend“, Miss Martell „Es geht mir auch schon viel besser“ und fragt sogleich „Sind alle da zu meinem Geburtstag?“. Peter versichert, „In der Tat, Jawohl ja, Herr Madsen sitzt gleich hier vorn, Herr Geißler genau hier, Herr Steiniger ist hier platziert“ Darauf Miss Martell „Gut, gut, und wo sitzt mein lieber Freund Herr Grüner?“, „Gleich an ihrer rechten Seite Miss Martell“. Serviert wird Suppe und Likör, Fisch dazu Sekt, Hühnchen mit Glühwein, Obst und Bier und so ganz nebenbei fragt Peter „Die gleiche Prozedur wie letztes Jahr Miss Martell?“ „Die gleiche Prozedur wie jedes Jahr Peter!“ Beim Toast, stolpert Peter über einen bereits geleerten Bierkasten, reicht Miss Martell das gewünschte Getränk und prostet zu Heinz Madsen, der krakeelt „Ich vernichte diesen Trunk, so wie ich euch vernichten werde“. Jens Geißler schluckt wortlos. Herr Steiniger erhebt sich von seinem Platz und geht zu Miss Martell „Oh, roter Glühwein“ und singt dazu „Rot, ja Rot sind alle meine Freunde“. Da blieb nur noch der Blick zur rechten Seite „Und mein lieber Gerd!“ der schaut Miss Martell tief in die Augen „Meine Liebste, lasst uns zwei noch eine Amtszeit durchregieren“. Butler Peter rülpst und schwankt, hält sich am Stuhl von Miss Martell fest, oh weia, jetzt droht er gar zu kippen, doch die Party geht fröhlich weiter, auch wenn hier und da die Gläser kippen und mit Vasen verwechselt werden. Zu später Stunde säuselt Miss Martell „Nun Peter das war eine wunderbare Feier, ich glaube ziehe mich jetzt zurück“, Sie gehen zu Bett? „Ja dann begleite ich Sie, mit der gleichen Prozedur wie im letzten Jahr Miss M…. ?“ Darauf nur noch leise zu hören „Die gleiche Prozedur wie jedes Jahr Peter!“ Nimmt ihren Arm „Gut, ich werde mein Bestes geben“. Der Sketch zu Silvester hat das Publikum erheitert, die Akteure erhielten viel Beifall.



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Erstellt: Dienstag, 21.11.2017



Wirken von Hermann Pampel gewürdigt

Jens Lauterbach schaut sich die Bilder an 



Dicht zusammen rücken hieß es am Sonntag, 19. November im großen Saal der Gaststätte „Zum kühlen Morgen“ in Mohlsdorf, zur Ausstellungseröffnung des Vogtlandmalers Pof. Hermann Pampel anlässlich seines 150. Geburtstages. Bürgermeisterin Petra Pampel (IWA) freute sich über das große Interesse der Besucher, auch darüber, das nach einer aufwendigen Vorbereitungszeit die Ausstellung im Geburtshaus des Künstlers stattfinden kann. „Wir hatten einen Arbeitskreis zur Aufarbeitung über Leben und Wirken des Künstlers gebildet, zu dem auch Frieder Rohleder gehörte, der sich intensiv mit der Aufgabe beschäftigte“ betont die Orts-Chefin. Großes Lob erhielt der Heimat- und Geschichtsverein Mohlsdorf, unter dem Vorsitzenden Gerd Richter, der dafür die Werke von Pampel, die im Archiv des Unteren Schlosses lagern, gesichtet und reproduzierte. Parallel zu den Repros und Originalbilder aus privaten Leihgaben, die die thematische Vielfalt von Pampels Schaffen zeigen, gibt es eine Fotoschau, sowie Bilder des Malwettbewerbes der Schüler der Gemeinde. Hierzu wurde unter dem Thema: „So schön ist die Heimat Hermann Pampels, indem auch wir leben gestartet“. Den Schülern die sich am Malwettbewerb der Staatlichen Grundschule Mohlsdorf und Teichwolframsdorf, sowie der Freien Regelschule Reudnitz beteiligten, malten mit Pinsel und Farbe beeindruckende Motive. Die eingereichten Kreationen wurden von ausgebildeten Kunsterziehern nach Klassenstufen für die Ausstellung ausgewählt. So freuten sich die Preisträger, über anerkennende Worte der Besucher.



Frieder Rohleder hält die Laudatio 



Voll besetzt u. aufmerksame Zuhörer 



Bis zum 26. November können die Bilder des Vogtlandmalers in dessen Geburtshaus von 14 bis 18 Uhr angesehen werden. Über Leben und Wirken des Künstlers, der am 15.11.1867 in Mohlsdorf geboren wurde, inszenierte Frieder Rohleder, untermauert mit Bildern in einer Dia-Show, eine ausführliche Recherche zu dessen Person. Hier in seinem Geburtshaus zeichnete er bereits vor dem Schulbesuch mit einer großen Beobachtungsgabe Bilder, die das Leben beleuchteten, mit Kreide auf den Fußboden der Gaststätte. Die hatten allerdings eine kurze Lebensdauer. Nach dem Schulbesuch erlernte er den Beruf eines Porzellanmalers in der Fraureuther Porzellanfabrik. Die Wanderjahre führten ihn nach Bonn, Ilmenau und Teplitz, bevor er 1889 die Kunstgewerbeschule in Dresden besuchte. Nach kurzem Aufenthalt in der Heimat bei seinen Eltern 1893, ging es zu Fuß nach München um ein Studium an der Kunstakademie aufzunehmen. Mit besonderer Hingabe malte er Menschen, Tiere und Landschaften mit dörflichen Motiven. Für seine Gemälde erhielt er mehrere 1. Preise und Goldmedaillen und wurde schließlich zum Professor ernannt. Die künstlerischen Erfolge führten zu keiner Zeit zur materiellen Absicherung des Malers, die letztendlich auch nicht durch Sponsoren aus der Heimat Abhilfe erbrachte. Hermann Pampel verstarb am 7.4.1935 in München, seine Urne ruht im Grab der Familie in Herrmannsgrün. Der Greizer Autor Volker Müller ließ sich von den Gemälden des Künstlers inspirieren und brachte seine tiefsinnigen Gedanken in Gedichtform zum Ausdruck. Mit ausgewähltem Liedgut sorgte das Männerquartett vom Gesangsverein Mohlsdorf, mit gesprochenen Worten von Heinz Malz für gute Unterhaltung.



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Erstellt: Dienstag, 07.11.2017



Begeisterterung bei „David, ein echt cooler Held“.



Davids Musik ist so schön, dass der launige König Saul gleich bessere Laune bekommt



Greiz - Stadtkirche St. Marien
Mal gerockt oder gerapt, mal als gefühlvolle Ballade oder mit schwungvollen Rhythmen und Melodien präsentierte sich das Kindermusical „David, ein echt cooler Held“ am vergangenen Samstag in der gut besuchten Greizer Stadtkirche St.Marien den Besuchern. Aufgeführt wurde das Stück konfessionsübergreifend von den Greizer Christenlehrekindern und den umliegenden Kirchgemeinden. Gemeinsam mit der Erzählerin Evi Nachtigall, dem Kinderchor St. Marien Greiz, dem musikalischen Leiter Kantor Ralf Stiller, sowie der Instrumentalgruppe mit Gitarre, Querflöte und Cajón, begleiteten den biblischen Helden David auf seinem Weg vom Hirtenjungen zum König des Volkes Israel. Dass David ein biblischer Held ist, das ist hinlänglich bekannt. Dass er jedoch ein „echt cooler Held“ war, das wollten die Akteure des Musicals unter Beweis stellen. Der coole Held, der besungen wird, ist ein Schafhirte, der mit seinen Eltern und Brüdern in Betlehem wohnt und vom Prophet Samuel Besuch erhält. Von ihm erfährt Isai, einer deiner Söhne soll eines Tages König von Israel werden. Samuel nimmt das Salböl aus der Tasche und salbt David zum König. Du wurdest auserwählt, weil du nicht der Schönste, der Klügste oder der Schnellste bist, so wie das deine Brüder vorgaben, sondern weil dein Herz voller Liebe ist. Daraufhin hatte der kleine Schafhirte, dem in seiner Familie niemand so richtig diese große Aufgabe in einigen Jahren zutrauen will, einige Abenteuer zu bestehen.



Hirtenjunge David im Kreise seiner Familie 



Die Begegnung mit einem Bären, den er mit seinem Hirtenstab bekämpfte, lies sogleich von seinen Schafen ab. Im Palast von König Saul geht es heiß her, der stets schlecht gelaunt ist, wird David geholt, der fängt an zu spielen und der König bekommt bessere Laune. Vor allem aber muss er sich, bewaffnet nur mit seiner Steinschleuder, dem brüllenden Riesen Goliath stellen und besiegen. Das gelang David mühelos, daraufhin war König Saul wütend und wollte David nach dem Leben trachten. Die Einsicht es nicht getan zu haben kam am anderen Morgen als sich die Sonne über Israel legte. Alle freuten sich für David, er wurde von den Menschen gefeiert, sie erinnerten sich daran, dass er das Land damals gerettet hat, wie gutmütig er ist, friedliebend und mutig. Der Plan des Propheten ist aufgegangen, was lange dauert wird gut. Na dass wurde dann gefeiert. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam „Du bist ein Held“ und „Gott schaut auf dein Herz“.



Damit kann David den Riesen Goliath nie besiegen 



Der lang anhaltende Applaus der Zuschauerinnen und Zuschauern war der Lohn für die Musikalischen und Schauspielerischen Leistungen, die durch viele Proben zum Erfolg führten. Nach der Vorstellung waren die Besucher vollen Lobes, darunter auch Dr. Thomas Jäger, „perfekt inszeniert und dargeboten, das war heute etwas besonderes, die Kinder lernten aus sich herauszukommen, stärkten das Selbstbewusstsein der jungen Christen“. Evi Nachtigall war von ihren Schülern begeistert, sagte zum Abschied: „Vor allem ist uns der Dank an die Kinder für die großartige Leistung und die konzentrierte und konstante Mitarbeit wichtig“, bei der Anzahl an Proben sei das heute keine Selbstverständlichkeit mehr. „Und trotzdem ist es gut und wichtig: Gemeinsames Singen fördert die sprachliche und geistige Entwicklung der Kinder und unsere Themen und Stoffe machen die Geschichten, die das Fundament unseres Glaubens bilden, auf einzigartige Weise erfahrbar und erlebbar“. Bei allen guten Argumenten stand auch der Spaß im Mittelpunkt. „Und der kommt von ganz allein, wenn Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, das Projekt mitzugestalten.“ Den David spielte Fabian Meckler, den König Saul Magdalena Andrä, den Goliath verkörperte Pfarrer Michael Riedel. So lagen die Gestaltung der Szenen und der Choreografien bei der ehemaligen Gemeindepädagogin Evi Nachtigall und in Kinderhand, die Aufführung wurde zum Gemeinschaftswerk bis ins Detail. Unterstützt wurde der organisatorische Ablauf hinter der Bühne durch Michele Wohlrab, die sich durch ein Praktikum bei der Gemeindepädagogin hierzu einarbeiten konnte. Nach dem Weggang von Nachtigall wird Ines Hohmuth Berufs begleitend die Arbeit mit den Kindern aufnehmen. Nach der Premiere lud Pfarrer Michael Riedel alle Besucher zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in das Bonhoefferhaus ein.



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Erstellt: Montag, 23.10.2017



Faszination Weltall

Prominente im Gespräch im Unteres Schloss, Burgplatz 12, Weißer Saal (Museumsbereich)
Faszination Weltall - Multimediavortrag mit Mathias Thiel und Michael Linke von der Astronomischen Gesellschaft Greiz e.V. zu den Themen:
Mathias Thiel: Schwarze Sonne über Amerika
Michael Linke: Blick ins Universum - Überflug Mond




 

Plakat zur Gesprächsreihe Bild großklicken



Musikalische Umrahmung: Rudolf Kuhl.
Der Abend wurde unterstützt von Thüringens stellvertretender Ministerpräsidentin Heike Taubert, Innofol Kunststoffprodukte GmbH Greiz und Reinhard Hilbert Greiz.
Alle Interessenten waren herzlich eingeladen.
Das Fotomaterial stellte Reinhard Berger zur Verfügung.



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Erstellt: Mittwoch, 11.10.2017



Frauenchor Schönfeld begeht Jubiläum

Der Chor zum Jubiläum in Wildetaube 



Greiz - Wildetaube
Der Frauenchor Schönfeld e.V. hatte am vergangenen Samstag in der Gaststätte „Drei Schwanen“ in Wildetaube sein 50. Chorjubiläum mit einer Festveranstaltung gefeiert. Zu Beginn gab die Vorsitzende des Frauenchores, Birgit Jetschke einen kurzweiligen Einblick in die Geschichte des Vereins, der am 7. Oktober 1967, einem Staatsfeiertag der DDR, als DFD-Singekreis ins Leben gerufen wurde. Den Chorgesang und das Gemeinschaftsleben zu pflegen, ständig neu zu bereichern, lag den Chormitgliedern fortan am Herzen. Bereits einige Wochen später, hatte der Chor unter Leitung des ersten Chorleiters Rudi Reuter, das einstudierte Liedgut der Öffentlichkeit bei vielen Veranstaltungen den Zuhörern Freude bereitet. Von ihm ging überhaupt die Initiative zur Gründung eines Frauenchores aus, der sich bis heute durch ein hohes gesangliches Niveau hervorhebt. Mit der Ehrung „Hervorragendes Volkskunstkollektiv der DDR“ wurde die intensive Probentätigkeit belohnt. Nach 14-jähriger Chorarbeit folgte ein derber Rückschlag durch den Verlust des Dirigenten, der 1981 verstarb. Sein Nachfolger wurde Siegward Renner, der beim Männerchor Gommla als Sänger und Vicechorleiter beste Erfahrungen hatte. Es entstand eine Verbindung zum Männerchor Gommla, beide Chöre wuchsen zusammen, nahmen 1985 am Sängertreffen in Oppurg und dem jährlichen Kreissängertreffen in Reudnitz teil. Nach der Wiedervereinigung wurde der Chor 1990 als gemeinnütziger Verein mit dem Namen „Frauenchor Schönfeld e.V. eingetragen und als 1. Vorsitzende Erika Ludwig bestätigt. Der Frauenchor Schönfeld war 1991 Mitbegründer des Neuen Reißischen Sängerkreises Greiz e.V. und wurde in den folgenden Jahren nach dem Tode von Siegward Renner von Bernd Hamann, Christine Herrmann, Sabine Dietzsch, Petra Förster, Thomas Erhardt geleitet. Der Chor beteiligte sich 1997 an der Aufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven zu den 50. Greizer Musikwochen, Festveranstaltungen des Neuen Reußischen Sängerkreises, den Kreissängertreffen und vielen weiteren bedeutenden Veranstaltungen bis hin zu CD-Aufnahmen „Weihnachten im Landkreis Greiz“. Nach 25-jähriger Vorstandsarbeit übergab Erika Ludwig 2010 den Vorsitz an die Sängerin Birgit Jätschke. Die ganz im Sinne ihrer Vorgängerin, den Zusammenhalt, das gesellige Leben im Verein, als Grundlage für Erfolge sieht. In der Vergangenheit nahmen die Sängerinnen Herausforderungen gerne an, studierten neben dem Volkslied, Klassik, Gospel oder auch englischsprachige Lieder ein. Gemeinsame Auftritte mit der Männerchorgemeinschaft Greiz, unter Leitung von Markus Dietzsch wurde zu einer festen Größe. Nach der Auflösung des Neuen Reußischen Sängerkreises 2016 endeten auch Veranstaltungen wie Morgensingen, Kreissängertreffen und andere, an denen der Frauenchor Schönfeld erfolgreich mitwirkte. Die Sängerinnen des Chores präsentierten sich zur Festveranstaltung mit einem anspruchsvollen Programm, das mit dem Canon „Singen“ eröffnet wurde. Eine besondere Ehrung wurde den Gründungs- und aktiven Chormitgliedern Maria Dörfler, Christine Herlt und Anita Grünler entgegengebracht, die von Anfang an dem Chor in allen Situationen die Treue bis zum heutigen Tag hielten. Eine Modenschau mit vielfältiger Chorkleidung ab Bestehen des Chores wurde vorgeführt. Zum vorgetragenen Jubiläumslied „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“ wurde jedem Chormitglied eine Überraschung überreicht. Mit dem erfahrenen Chorleiter Helmut Colditz, geht der Frauenchor Schönfeld seit Jahresbeginn einer erwartungsvollen Zusammenarbeit entgegen, die das Niveau des Chores künftig noch weiter steigern kann. „Für uns war das ein Glücksgriff“ betont Gründungsmitglied Anita Grünler.
Sängernachwuchs ist zu den Proben Dienstags ab 19.15 Uhr in der Vogtlandhalle gern gesehen.





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Erstellt: Montag, 15.05.2017



Älteste Bibel wurde gesucht





Pfarrer Christian Colditz und Elke Heckmann mit einer alten Bibel aus dem Bestand der Apostolischen Gemeinde Greiz



Älteste Bibel wurde gesucht
Im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums fand vom 6. bis zum 13 Mai eine Aktionswoche der Evangelischen Allianz, mit der auch die katholische Gemeinde Herz-Jesu in Greiz verbunden ist, statt. Unter dem Aspekt „Die Bibel und sie bewegt uns doch…“ gab es Gelegenheit für Gruppen, Kreise und Einzelpersonen, gemeinsam bei Vorträgen, Lesungen mit Pfarrer Neels im Cafe OK, Gesprächen, Musik mit Kantor Ralf Stiller in der Stadtkirche oder auch beim Männerfrühstück im Bonhoefferhaus, sich gemeinsam etwas intensiver bei den themenbezogenen Aktionen über die Bibel auszutauschen. Zum Familiennachmittag „Bibel zu Hause“, wurde es in den Gemeinderäumen der Katholischen Kirche so richtig spannend. Wer bringt die älteste Bibel in Greiz mit, stand anfänglich als großes Fragezeichen im Raum. Zwischenzeitlich konnten sich die Gäste in einer Ausstellung über die Bibel quer durch alle Jahrhunderte, bis hin zur Bibel App informieren.





Jakob Heckmann, Ricarda Colditz und Hanna Heckmann betrachten eine Bibel aus dem Jahr 1555



Aus dem Zeitraum 1660 bis 1780 stellte Elke Heckmann von der Apostolischen Gemeinde eine gut erhaltene Bibel mit dem Neuen und Alten Testament den Gästen vor. Von 29 Auflagen sind noch einige vorhanden, die meist in Privatbesitz behütet werden. Eine stattliche Bibel mit Ledereinband aus dem Jahre 1555, gedruckt durch Hans Lufft, befindet sich seit Jahrhunderten gut behütet in Familienbesitz und galt als ältestes mitgeführtes Exemplar an diesem Aktionstag. In Gegenwart wird die Bibel von Familie Matthias Klimsch bewahrt, einer Familie die bis heute aktiv der Kirchgemeinde Pohlitz angehört, erwähnte Pfarrer Christian Colditz. Besondere Aufmerksamkeit galt dieser Bibel, auf mehreren Seiten sind handschriftliche Anmerkungen beigefügt, aus denen geht hervor, dass sich die Vorfahren intensiv mit dem Bibelwerk beschäftigten. Zudem ist den beigefügten Schriftzügen zu entnehmen, dass ein Familienmitglied früher als Richter in Pohlitz tätig war.
Die wertvollen Leihgaben konnten natürlich nicht von Hand zu Hand weiter gereicht werden, deshalb gab es eine Übertragung von Kameraaufnahmen über einen Beamer auf eine große Leinwand zur Betrachtung und angeregten Gesprächen. Die christlichen Gemeinden wollten damit im Reformationsjahr zur Aktionswoche zeigen, welche Bedeutung die Bibel auch heute noch für uns hat.



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