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Kino UT-99



UT 99 umgestellt auf modernste Kinotechnik

Start zur digitalen Filmtechnik Bild großklicken.



Im UT 99 Kinocenter sind jetzt drei Säle mit modernster 3D-Technik ausgestattet. Den symbolträchtigen Wechsel von der Zelluloid-Rolle auf die Festplatte sowie den symbolischen Tastendruck am Rechner nahmen am 18. April 2013 UT 99-Geschäftsführer Frank Böttger und der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner vor.




 

Blick auf einen digitalen Projektorplatz Bild großklicken.

Einst moderne Technik -heute fürs Museum Bild großklicken.



So ganz freiwillig habe man die Umstellung auf das digitale Kinozeitalter nicht vorgenommen. „Die großen Filmverleiher bieten ihre Filme fast nur noch in digitaler Form an“, begründet Böttger die Modernisierung. Die Kinobesucher freut es, denn neben besserer Bild- und Tonqualität können ihnen auch Filme in 3D gezeigt werden.
Bereits 2011 hatte das Greizer Kino den Saal 1 digitalisiert, voriges Jahr den Saal 3 und vorige Woche die Säle 2 und 4. In drei Sälen ist die Vorführung von 3D-Filmen möglich, außer im Saal 4. Realisiert hat die digitale Umstellung nach einer Ausschreibung die Firma Cineprojekt Berlin, gekostet hat die Modernisierung insgesamt 310.000 Euro. Davon hat die Stadt Greiz 185.000 Euro aus Eigenmitteln finanziert – die UT 99 Betreibergesellschaft GmbH ist ein kommunales Unternehmen der Kreisstadt. 125.000 Euro wurden Bundeskultusministerieum, dem Wirtschaftsministerium des Freistaates Thüringen und der Filmförderanstalt (FFA) gefördert.



Techn. Unterschied - digit. Festpatte u. Filmrolle Bild großklicken.



* * *



Erstellt: Sonntag, 05.11.2017



„Vorurteil Heimat“ im Greizer Kinocenter UT 99



Guyla Csukàrdi war einer der Vertragsarbeiter im KSW, lebt heute noch gut integriert in Elsterberg.



Premiere des Dokumentarfilms im Greizer Kinocenter UT 99 ausverkauft.
Die vogtländische Nachbarstadt Elsterberg stand zur Filmpremiere des Dokumentarfilms „Vorurteil Heimat“ von Nanina und Jörg-Peter Bauer vom Dresdner Filmstudio „Klarheit“ im Fokus. Die heute in Dresden lebende Nadine Bauer war 35 Jahre nicht mehr in ihrer Heimatstadt Elsterberg. Im Film gesteht die Autorin, Heimat könne so vieles sein, ein Ort der Sehnsucht aus Kindertagen voller Geborgenheit und Wärme, nichts von all dem lebt in ihrer Erinnerung.




 

Nanina Bauer mit Produzent Jörg-Peter Bauer gibt E Bild großklicken.

„Ich fand die Stadt mit ihren teils alten Häusern immer hässlich“, begibt sich im Film auf die Suche der Ablehnung der eigenen Vergangenheit. In dem sehr persönlich ausgerichteten Film, der auch die Historie der Stadt mit ihrem vogtländischen Brauchtum und gelebter Heimatverbundenheit zeigt, konnte sie sich noch nie anfreunden, nicht einmal sei sie zu den Klassentreffen in ihre Heimat zurück gekommen. Vorbelastet aus dem Elternhaus, Mutter Inge Jeszkowiak war zu dieser Zeit Kaderleiterin im Kunstseidenwerk, eine Zweihundertprozentige, die den Kommunismus propagierte, mit der Betreuung der Vertragsarbeiter beauftragt wurde, fand das damalige junge Mädchen keinen Kontakt zu ihren Klassenkameraden und Vereinen, die ihr gegenüber abweisend waren. „Mit so einer solle man sich nicht abgeben“ bekam das Mädchen bei vielen Gelegenheiten zu hören. Mit einem gewissen Unterton erinnert sich Nanina Bauer, „Von den Ungarn wusste meine Mutter jeden Geburtstag, aber meinen 13. hatte sie vergessen“. Sie erinnert sich, dass die Heimatfeste und die Elsterberger in ihren Vogtländertrachten von ihrer Mutter als rückschrittlich und intolerant bezeichnet wurden. Zufällige Parallelen in der Gegenwart, durch Pegida Demos in ihrer heutigen Heimatstadt Dresden erzeugten Worte wie „Heimat“ und „Nationalgefühl“ ein unangenehmes Gefühl. „Warum ist es mir so unangenehm, an die Vergangenheit zu denken und zurückzublicken“ das sollte sich im Jahr 2016 zum Kellerfest ändern, als am Elsterberger Gustav-Voigt-Platz, das einzige Denkmal in Deutschland für ehemalige ungarische Vertragsarbeiter aufgestellt wurde und an die bis heute andauernde Freundschaft mit ihnen erinnern soll. Dieses Ereignis lies Nanina Bauer keine Ruhe, weil es nicht zu ihrem Bild von Elsterberg passt. Sie kehrt nach 35 Jahren in ihre Heimatstadt zurück und stößt unerwartet auf ihre eigenen Vorurteile. Im Herbst 1971 kam Gyula Csukàrdi mit weiteren Ungarn nach Elsterberg, und erinnert sich, der Empfang war nicht besonders herzlich, denn Vorurteile zu unmoralischen Verhalten und übermäßigen Alkoholgenuss bei Partys im Wohnheim, wurden von den Einwohnern zum Stadtgespräch erhoben. Doch Fotos und Zeitzeugen mit Guyla Csukàrdi, einem ehemaligen ungarischen Vertragsarbeiter, der in Elsterberg blieb und dessen Garten in der Hohndorfer Straße zum Treffpunkt für viele wurde, sprechen eine andere Sprache. Aus seiner Sicht wurden wir im Werk und bei der Bevölkerung gut aufgenommen, denn das Erlernen der Sprache, gute Arbeit und anständiges Verhalten änderten das Bild von den Vertragsarbeitern. Im Streifen sagte Wolfgang Haupt, stellvertretender Bürgermeister und Geschichtsforscher: „Wir kamen mit den „Neuen“ sehr gut aus.“ Der Ungar Bela Badi schwärmte im Film, dass diese Zeit in Elsterberg die schönste im Leben war: „Unser Herz ist immer in Elsterberg“. Nanina Bauer zeigte sich im Film nach all den Recherchen mit der Vergangenheit versöhnlich und überdachte dabei die eigenen Vorurteile von einst. Zufrieden stellend äußerte sich Kino-Chef Mario Konrad, die Informationen zu dem preisgekrönten Dokumentarstreifen erreichten auch ehemalige Vertragsarbeiter, die extra aus Ungarn, Köln, Leipzig und Berlin angereist waren und mit dazu beitrugen, dass der Saal 1 im Kino-Center UT 99 ausverkauft war. „Ein zeitnahes Dokument“, so schätzten viele Besucher den Film ein und suchten im Anschluss das Gespräch mit der Autorin Nanina Bauer und dem Produzent Jörg-Peter Bauer.



* * *



Programm UT 99 Kinocenter

Programm ab Donnerstag, 18.01.2018 bis Mittwoch, 24.01.2018
Neu !!! „Hot Dog “ / Digital / ab 12 Jahre
tägl. 14.45 Uhr
17.15 Uhr
20.15 Uhr
Fr.+Sa. 23.00 Uhr
Buddy-Komödie mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer als
ungleiches Ermittler-Duo, das gemeinsam die entführte Tochter eines
Botschafters retten soll.
„Dieses bescheuerte Herz “ / Digital / ohne Altersbeschr.
tägl. 17.15 Uhr
20.00 Uhr
Fr.+Sa. 23.00 Uhr
Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers über den herzkranken
Daniel, der eine Liste mit 25 Dingen schreibt, die er noch erleben will,
bevor er stirbt.
„Jumanji: Willkommen im Dschungel “ / Digital / ab 12 Jahre
tägl. 17.00 Uhr
20.00 Uhr
Fr.+Sa. 23.00 Uhr
Vier Teenager entdecken beim Nachsitzen ein altes Videospiel, doch
statt einem ungefährlichen Spaß vorm Fernseher wird das Quartett in
die Dschungelwelt von Jumanji gezogen!
außer am Mittwoch, 24.01.18 um 20.00 Uhr
„Pitch Perfect 3 “ / Digital / ab 6 Jahre
tägl. 14.45 Uhr Die Barden Bellas melden sich zurück. Im zweiten Sequel unternimmt
die A Capella-Gesangstruppe eine Tournee durch Europa.
„Greatest Showman“ / Digital / ab 6 Jahre
tägl. 17.00 Uhr Musical mit Hugh Jackman als legendärer Showmaster P.T. Barnum,
der als Mitbegründer des amerikanischen Showbusiness gilt.
„Coco - Lebendiger als das Leben! “ / Digital 3D* / ohne Altersbeschr.
tägl. 14.30 Uhr Der 12-Jährige Miguel hat einen Traum: Ebenso wie sein Idol, der
Sänger Ernesto de la Cruz, will Miguel bloß Gitarre spielen und Musiker
werden. Doch seine Familie hat etwas gegen den Plan.
„Ferdinand - Geht stierisch ab!“ / Digital 3D* / ohne Altersbeschr.
tägl. 14.30 Uhr Animationsabenteuer um einen jungen Stier, der in der Arena gegen
Matadore kämpfen soll. Doch der sanftmütige Ferdinand hat überhaupt
keine Lust darauf.
„Star Wars: Die letzten Jedi “ / Digital 3D* / ab 12 Jahre
tägl. 19.30 Uhr
Fr.+Sa. 22.45 Uhr
Teil zwei der dritten "Star Wars"-Trilogie, in dem Rey ihre Ausbildung
bei Luke Skywalker abschließt.
FilmClub !!! „Aus Dem Nichts“ / Digital / ab 12 Jahre
Mittwoch, 20.00 Uhr
24.01.2018
Thriller von Fatih Akin mit Diane Kruger, die ihre Familie bei einem
rechtsextrem motivierten Bombenanschlag verliert - und die Rache
selbst in die Hand nimmt.
* Durch die Filmförderanstalt und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie Thüringen gefördert
Änderungen vorbehalten!
Kartenreservierungen täglich ab 14.00 Uhr unter Tel. 03661/629111



Programm UT 99 Kinocenter

Programm ab Donnerstag, 11.01.2018 bis Mittwoch, 17.01.2018
Neu !!! „Dieses bescheuerte Herz “ / Digital / ohne Altersbeschr.
tägl. 17.15 Uhr
20.00 Uhr
Fr.+Sa. 23.00 Uhr
Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers über den herzkranken
Daniel, der eine Liste mit 25 Dingen schreibt, die er noch
erleben will, bevor er stirbt.
„Jumanji: Willkommen im Dschungel “ / Digital / ab 12 Jahre
tägl. 17.00 Uhr
20.00 Uhr
Fr.+Sa. 23.00 Uhr
Vier Teenager entdecken beim Nachsitzen ein altes Videospiel,
doch statt einem ungefährlichen Spaß vorm Fernseher wird das
Quartett in die Dschungelwelt von Jumanji gezogen!
„Pitch Perfect 3 “ / Digital / ab 6 Jahre
tägl. 14.45 Uhr
17.15 Uhr
Die Barden Bellas melden sich zurück. Im zweiten Sequel
unternimmt die A Capella-Gesangstruppe eine Tournee durch
Europa.
„Greatest Showman“ / Digital / ab 6 Jahre
tägl. 14.45 Uhr
17.00 Uhr
20.15 Uhr
Fr.+Sa. 23.00 Uhr
Musical mit Hugh Jackman als legendärer Showmaster P.T.
Barnum, der als Mitbegründer des amerikanischen
Showbusiness gilt.
„Star Wars: Die letzten Jedi “ / Digital 3D* / ab 12 Jahre
tägl. 19.30 Uhr
Fr.+Sa. 22.45 Uhr
Teil zwei der dritten "Star Wars"-Trilogie, in dem Rey ihre
Ausbildung bei Luke Skywalker abschließt.
„Coco - Lebendiger als das Leben! “ / Digital 3D* / ohne Altersbeschr.
tägl. 14.30 Uhr Der 12-Jährige Miguel hat einen Traum: Ebenso wie sein Idol,
der Sänger Ernesto de la Cruz, will Miguel bloß Gitarre spielen
und Musiker werden. Doch seine Familie hat etwas gegen den
Plan.
„Ferdinand - Geht stierisch ab!“ / Digital 3D* / ohne Altersbeschr.
tägl. 14.30 Uhr Animationsabenteuer um einen jungen Stier, der in der Arena
gegen Matadore kämpfen soll. Doch der sanftmütige Ferdinand
hat überhaupt keine Lust darauf.
* Durch die Filmförderanstalt und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie Thüringen gefördert
Änderungen vorbehalten!
Kartenreservierungen täglich ab 14.00 Uhr unter Tel. 03661/629111



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