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Schlossturm

Grabungen im Schlossturmgarten werden eingestellt
Gläsernes Gehäuse für Turmuhr im Schlossturm
Treppenaufgang zur Turmstube erhält letzten Schliff
Glockenschlag und Uhrzeit wieder am Schlossturm
Erfolg für Archäologiestudenten
Zifferblätter am Schlossturm angebracht
Ausführlicher Bericht zur Lage auf dem Schlossturm
Schlossturmglocken wieder auf dem Turm
Vergoldeter Turmknopf krönt Greizer Schlossturm
Richtfest am Greizer Schlossturm
Gerüstaufstockung am Schlossturm
Neues Fachwerk für die Turmstube (Einbau)
Ausbau der Turmstube (Maurer)
Demontage der Haube vom Schlossturm
Uhrwerk im Schlossturm zur Sanierung ausgebaut
Verhüllung am Schlossturm
Schlossturm wird in die Kur genommen


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Erstellt. Samstag, 06.05.2007



Gläsernes Gehäuse für Turmuhr

Glaserei Meißner montiert gläsernes Gehäuse für Turmuhr
Am 5. April begannen Mitarbeiter der Glaserei Meißner aus der Greizer Rudolf-Breitscheid-Straße mit der Montage des Gehäuses für das Uhrwerk auf dem Turm des Oberen Schlosses.
Bevor man mit der eigentlichen Montage begann wurden noch Malerarbeiten am hölzernen Unterbau des Uhrwerks ausgeführt.




 

Anstrich des hölzernen Unterbaus Bild großklicken

Das Gestell aus Kastenprofil fertigte Metallbau Dietel und die Glaserei übernahm die weitere Verarbeitung. Alle Metallteile sind im grauen Farbton DB 703 (Eisenglimmer) gehalten und verleihen dem Tragwerk eine edel anmutende Optik.
Die obere Hülle besteht aus Sicherheitsglas und ist an drei Seiten abnehmbar. Die Frontseite ist als zweiflüglige Tür ausgebildet und gestattet den Zugang zum gesamten Uhrwerk.




 

Bild großklicken Glasermeister Meißner prüft sein Werk mit kritischem Blick

Leider gestaltet sich momentan der Zugang zur Stellschraube des Pendels etwas problematisch. Dieses wichtige Teil zur Regulierung der Ganggenauigkeit verbirgt sich hinter dem im unteren Teil der Hülle angebrachten gelochten Blechtafeln. Hier wird man aber sicherlich in den nächsten Tagen Abhilfe schaffen.
Das Dach der Verkleidung besteht ebenfalls aus Sicherheitsglas und befindet sich momentan noch in einer Spezialfirma zum Härten. Große Probleme gab es dabei mit auftretenden Spannungen im Material währen des Härtevorgangs. Vier Scheiben sollen geborsten sein und einen Hersteller zur Aufgabe des Unterfangens veranlasst haben. Nächste Woche, so hofft der Glasermeister, kann man die Montage dann abschließen.
Beleuchtet wird das Uhrwerk mittels mehrerer Halogenlampen. Herr Jahn, Ingenieurbüro Jahn & Schwabe, zeigte sich sichtlich zufrieden über den nun baldigen Abschluss der Arbeiten am Uhrwerk. Spätestens zum Park & Schlossfest 2007 können dann die Führungen auch wieder die hoch über der Stadt gelegene Turmstube ansteuern.
Michael Hendel



Montagebilder

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Erstellt: Freitag, 05.01.2007



Letzter Schliff

Treppenaufgang zur Turmstube erhält letzten Schliff
Nachdem die Treppe zur Turmstube im vergangenen Jahr grundhaft überarbeitet wurde legt die Firma Türpe aus Crimmitschau nun letzte Hand an.




 

Stabiles Geländer um den Niedergang Bild großklicken

Juniorchef Türpe verankert einen Handlauf in der Turmwand.


Handläufe werden ergänzt und an einigen Stellen Gitter in die Geländer eingesetzt. Was als Instandsetzung der leichteren Art begann endet nun in einer nahezu perfekten Rekonstruktion der Treppenanlage.




 

Treppenaufgang zur Turmstube Bild großklicken

Die Besucher werden es ab dem kommenden Sommer zu schätzen wissen, wenn sie über eine Treppe mit sicheren Stufen, gleicher Steigung und stabilen Handläufen die Turmstube erklimmen können. Der Niedergang in der Turmstube wurde ebenfalls mit einer stabilen Umrandung versehen und macht nun gleichfalls einen äußerst sicheren Eindruck. Das Uhrwerk hat momentan noch einen behelfsmäßigen Schutz gegen den allgegenwärtigen Staub. Die Firma Meißner aus Greiz hat jedoch bereits den Auftrag für eine stabile und staubdichte Einhausung des Uhrwerks erhalten und wird diese in den nächsten Tagen montieren.

Michael Hendel



Uhrwerk mit provisorischem Staubschutz in der Turmstube.
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Sicheres Podest auf der Ebene des mittelalterlichen Eingangs. Zimmermeister Türpe (sjr.) ergänzt einen Handlauf.


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Erstellt: Freitag, 08.12.2006





Am 08.12.2005 wurde das Uhrwerk samt Glocken zur kompletten Restaurierung vom Turmuhr- und Glockenservice Steffen Willing ausgebaut.
Am 07.12.2006 wurde die Turmuhr wieder in der neuen Turmstube aufgestellt.
Mitarbeiter Eric Schulte und Matthias Ziehm (v.l.) bringen Einzelstücke zurück in den Schlossturm.


Das schwere Pendel trägt Matthias Ziehm behutsam auf den Turm, darauf achtend nirgendwo anzustoßen um Beschädigungen zu verhindern.


Das größte und schwerste Teil des Uhrwerkes muss über die steilen Treppen zur Turmstube hoch getragen werden. Matthias Ziehm montiert das Zeigergetriebe an einem der drei Zifferblätter. Mitarbeiter Eric Schulte bringt die Zeigergestänge mittels Flexe auf die genaue Länge.


Empfehlung:
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Erstellt: Samstag, 07.10.2006



Erfolg für Archäologiestudenten

Eine komplett erhaltene Kanne aus dem 13.Jahrhundert fanden bei Ausgrabungen im Schlossturm Marie Petermann und Andreas Hummel.
Die Kanne wurde in zwei Meter Tiefe unter Schuttschichten gefunden und glücklicher Weise nicht zerdrückt. Lediglich ein kleines Loch im Bauch der Kanne, lässt den Grund des Wegwerfens vermuten.
Am Boden der Kanne ist ein simples Kreuz eingebrannt, dieses rührt von der damaligen Töpferscheibe.
Dem Ton wurde Glimmermagerung beigemischt, um beim Brennen Risse zu vermeiden. Auf der Außenwandung der Kanne ist die Glimmermagerung zu erkennen.
Weitere Fundstücke sind Keramikscherben aus dem 13. und 14. Jahrhundert, sowie Waldenburger Steingut 16. Jahrhundert bis in das 17. und 18. Jahrhundert mit Tierknochen und Eisennägeln.
Das Projekt wird in Zukunft durch Fördermittel über Euregio Egrensis mit gefördert.
Die Archäologiestudenten von der Uni Jena haben in den vergangenen Wochen an verschiedenen Orten Grabungen durch geführt.
Kathrin Reiß und Rüdiger Schwarz, ebenfalls Studenten, halfen bei den Ausgrabungen mit.



Achäologiestudent Andreas Hummel mit einer Kanne aus dem 13. Jahrhundert.
Gefunden bei Ausgrabungen im Schlossturm.
Gesäubert und sortiert sind weitere Funde aus den Schuttschichten im Schlossturm.
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Vom Schlossturm hat man einen Blick auf die angelegten Grabungsfelder im Schlossgarten. (Bild link)
Die Verkleidungen der Gerüste am Haus 7 sind gefallen und geben ersten Blick auf die sanierte Fassade frei (Bild rechts).
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Erstellt: Dienstag, 26.09.2006



Zifferblätter am Schlossturm angebracht

Greiz/ Oberes Schloss
Nach Fertigstellung der aufgetragenen Putzschichten am Schlossturm wurden die drei sanierten Ziffernblätter mittels Flaschenzug auf den Turm gehievt.
Mitarbeiter der Firma Willing, Glocken & Uhrenservice bereiten eines der drei überarbeiteten Ziffernblätterfür für den Aufzug vor.


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Empfehlung:
Wie es weiter ging, lesen Sie im Blog-Eintrag



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Erstellt: Freitag, 16.06.2006



Bericht: Michael Hendel, Greiz



Montage der Glocken auf dem Schlossturm zu Greiz
Am Montag begann die Firma Turmuhren & Glockenservice Steffen Willing aus Gräfenhain mit der Montage der beiden Glocken auf dem restaurierten Schlossturm in Greiz. Zunächst wurde vor Ort mit dem Bauherrn, der Stadt Greiz vertreten durch Frau Hessel, der Standort der einzelnen Glocken festgelegt. Man einigte sich, abweichend vom historischen Vorbild, auf den Einbau der von Glockengießermeister Johannes Berger 1660 in Weimar gegossenen Glocke in die untere Etage des Glockenstuhls. Diese Glocke war aufgrund ihrer Beschädigung im Glockenschweißwerk Lachenmayer in Nördlingen geschweißt worden. Lachenmayer ist die einzige vom Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen autorisierte Firma für derartige Arbeiten und verfügt über eine 75jährige Tradition. Seit dem 28.09.53 besitzt man hierfür ein entsprechendes Patent (DE 891348).
Öffnen Sie zur Einsichtnahme die nachfolgende pdf-Datei
Der neue Glockenstuhl ist fast vollendet, die große Glocke hängt jetzt im unteren Glockenrahmen.
Bild großklicken
 



Die große Glocke ist mit dem Bauaufzug nach oben auf den Turm befördert.
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Steffen Willing geht in Gedanken noch einmal jeden Schritt der Montage durch.

Sitz der Glocke mit der neuen Halterung wird nochmals überprüft.


Neben der Montage der Glocken läuft zur Zeit noch die Verkleidung der gesamten Laterne des Schlossturms. Alle Holzbauteile werden von den Kollegen der Firma Frank Haußner, Dachdeckermeister aus Dröswein/Schleiz, mit vorgealtertem Zinkblech vor einer vorzeitigen Verwitterung geschützt. Zuvor hatten die Dachdecker die Kuppel und die über der Laterne neu errichtete Haube mit Schiefer aus der letzten existierenden Thüringer Schiefergrube im Oertelsbruch in Lehesten/Schmiedebach gedeckt. Ausgeführt wurde diese Arbeit in Altdeutscher Deckung mit eingebundenem Ort.



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Hand in Hand ging es bei beiden Gewerken während der Montage und der späteren Abstimmung über den Standort der Durchführungen für die Gestänge im Dach der Kuppel.
Michael Hendel


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Erstellt: Dienstag, 13.06.2006



Schlossturmglocken wieder auf dem Turm

Am Montag, 12.06.2006 gegen 14 Uhr war es geschafft, zwei von ehemals drei Glocken wurden von der Firma Steffen Willing in die Laterne des Schlossturmes wieder eingehängt.
Im Gegensatz zu früher wurde die große Glocke in den unteren Rahmen des Glockenstuhls eingehangen. Diese Glocke wurde 1660 von Johannes Berger aus Weimar gegossen.
Im oberen Rahmen wurde die wesentlich kleinere Glocke aus dem Jahre 1886 von der Jeipziger Firma Jauck angebracht.
Die Glocken wurden im Dezember 2005 ausgebaut, eine Sanierung war notwendig geworden, die 1886er Glocke hatte Verrostungen an der Aufhängung.
Eine umfangreiche Sanierung wurde an der großen Glocke bei der Firma Lachmeyer in Nördlingen vorgenommen.
Die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert gegossene dritte Glocke wird nicht mehr auf dem Turm eingebaut, diese wird einen anderen Platz auf dem Oberen Schloss finden.
Im Herbst werden nach dem Einbau des Uhrwerks mit den Zifferblättern die Glocken mit dem Mechanismus der Uhr verbunden.
Danach werden die Greizer Schlossturmglocken wieder die geschlagene Zeit verkünden.





Steffen Willing und Matthias Ziehm bereiten den Glockenstuhlrahmen für die Aufnahme der Glocken vor.
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Für jede Glocke werden am Rahmen bestimmte Vorbereitungen getroffen


Mit körperlicher Anstrengung wird die gr0ße Glocke zur Aufhängung transportiert




Die anwesenden Dachdecker der Firma Haussner packen kräftig mit an.
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Die Glocke wird in das Halteschäkel eingehangen


Der Probeschlag an die Glocke mit dem Meterstab, der Klang ist gut, der Meister ist zufrieden


Die Aufhängung der Glocke wird mit dem Rahmen fest verschraubt


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Erstellt: 25.05.2006





Bevor alles auf den Turm kommt


Die restaurierte Wetterfahne mit dem gut verpackten Turmknopf wird von der Firma Schmiedekunst Gerhard auf dem Oberen Schloss angeliefert.
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Der noch hier verpackte Turmknopf wird später zuerst auf den Kaiserstiel aufgesetzt.

Danach wird diese Stange mit dem zugespitzt angeschmiedeten Teil in die eingebrannte Höhlung des Kaiserstiels eingeschlagen und verbindet den Turmknopf mit dem Kaiserstiel.


Nachdem die Haltestange für die Wetterfahne ausgelotet wurde, kann die Wetterfahne aufgesetzt werden.


Nachdem Bürgermeister Dr. Andreas Hemman Gäste, Stadträte, interessierte Bürger und Anwohner zum Turmfest begrüßte, gab anschließend sein Stellvertreter Gerd Grüner einen Abriss der geleisteten Arbeit während der bisherigen Sanierung des Greizer Schlossturmes.




 

Turmfest mit Medien Interesse Bild großklicken

Eine überaus erfreuliche Mitteilung gab Gerd Grüner während der Feierstunde kund, es wurden weitere 299 000 Euro Fördermittel für die Sanierung am Oberen Schloss bereit gestellt.
Hinzu kämen noch 180 000 Euro aus dem Städteumbau Ost und 160 000 Euro aus dem eigenen Haushalt.
Dadurch können weitere Untersuchungen der Archäologen im Bereich des Turmes, Sanierung von Fundamenten und Stützmauern, sowie die Aufarbeitung des entdeckten Brunnens fortgeführt werden.
Dr. Hemmann bedauerte, das beim Abbau der Schlossturmhaube keine historischen Unterlagen zu Tage gefördert wurden.
Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, am heutigen Tag zwei Hülsen mit Zeitdokumenten zu füllen und diese in den Turmknopf unterzubringen.



Befüllung Hülse 1

Satz Euro-Münzen
Sondermünzen 10,- Euro Fußball-Weltmeisterschaften
Stadttaler
Amtsblatt Mai 2006
Heimatkalender 2006
Stadtplan Greiz
OTZ vom 22.05 und 24.05


Befüllung Hülse 2

Baubeschreibung
Bilder vor der Sanierung
Kostenberechnung
Zuwendungsbescheid
Liste der beteiligten Firmen und Ingenieursbüros
Sitzverteilung Stadtrat einschl. Namensverzeichnis
Handschriftliches Dokument des Bürgermeisters
Segenswunsch der Ökumene


In Frage gestellt


,,Sie glauben uns wohl nicht, alle Dokumente die hier zum Füllen der Hülsen für den Turmknopf bereit liegen, gehen auch dort hinein.
Wir haben es vorher schon einmal geübt, eine genaue Reihenfolge festgelegt".
Bürgermeister Dr. Andreas Hemmann und sein Stellvertreter Gerd Grüner bereiten das Füllen der Hülsen für den Turmknopf vor.


Hinweis:
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Befüllung der zwei Hülsen

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Die Klettertour am Turmgerüst


Für die fleißigen Helfer war der Transport der Turmkugel mit Schutzkäfig und Wetterfahne nicht leicht, schließlich durfte auf dem schwierigen Weg nach oben nichts beschädigt werden.
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Die letzten Meter wurden mit einer atemberaubenden Klettertour bewältigt.
Fotos (3): Michael Hendel, Greiz

Erst nachdem man oben den Turmknopf aus dem Käfig nahm, passte dieser durch einen Zwischenraum des Gerüstes.
Fotos:


Hinweis:
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Der krönende Abschluss

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Blick von einer unteren Gerüstplattform auf die fertige Turmspitze die nach alten Überlieferungen angefertigt wurde.
Nach vollständiger Beschieferung der Turmhaube werden die oberen Gerüstteile demontiert.
Foto: Heinzjörg Nährig


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Erstellt: Freitag, 12.05.2006



Fotos und Bericht:
Michael Hendel, Greiz



Dachdecker beginnen am Turm

Vorbereitungen der Dachdecker am Schlossturm haben begonnen. Zunächst wird der Sims an der Kuppel und der Spitze des Schlossturms sowie die gesamte Laterne mit Zinkblech verkleidet. Das industriell gealterte Zinkblech bietet einen optimalen Schutz der hölzernen Konstruktion vor Verwitterung und bildet gleichzeitig den Übergang zwischen der aus Thüringer Schiefer hergestellten Bedachung und dem Mauerwerk des Schlossturmes. Durch die künstliche Alterung wird der Gestaltung Rechnung getragen. Bei dem Einbau von unbehandeltem Zinkblech wäre über Jahre mit einer starken Reflexion des Sonnenlichtes im gesamten Bereich der Kuppel zu rechnen, was den optischen Eindruck des Bauwerks stark herabsetzen würde.
Zunächst werden die in der Werkstatt vorgefertigten Teile am Baukörper angepasst, verdeckt genagelt und verlötet. Falze und Stöße werden auf Grund der zu erwartenden Ausdehnung wegen der Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung als Doppelfalz ausgebildet und bleiben somit flexibel.





Herr Füllgrabe und der Dachdeckermeister fachsimpeln über die Gestaltung der Ecke am Sims der Haube.
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Maurer der Firma Hoch & Tiefbau Berga stellen den Sims am Schlossturm fertig


Fertiger Sims unterhalb der Kuppel. Halterung für Montage der Zifferblätter sind in der Bildmitte erkennbar


Hier werden die Schiefer nach Größe sortiert um bei der Deckung ein einheitliches Bild zu erhalten und die Arbeit weitestgehend zu erleichtern


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Erstellt: Donnerstag, 04.05.2006



Hoch über dem Rohbau schwebt die Krone 





Zimmermeister Frieder Türpe und seine Zimmerleute können stolz auf die geleistete Arbeit zur Sanierung und dem Neuaufbau der Turmhaube sein.
Leider fehlte am 03.05.06 der Seniorchef Gerhard Türpe, der in seinem arbeitsreichen Leben mit dieser Handwerkerleistung sicherlich seinen beruflichen Ehrgeiz voll in die Arbeit legte.




Im Turmgarten versammelten sich zur Richtfestfeier viele Gäste, darunter interessierte Greizer Bürgerdie das einmalige Ereignis nicht versäumen wollten.
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Bürgermeister Dr. Andreas Hemmann lobte die gute Zusammenarbeit der Architektenbüros, Handwerksbetrieben, Landratsamt, Denkmalschutz und dem Bauamt, er sprach allen Beteiligten für die Leistung seinen Dank aus.
Dr. Hemman betonte, dass es während seiner Amtszeit zwischen ihm und seinem 1. Beigeordneten eine Arbeitsteilung gab. Er verwies auf das volle Engagement seines Beigeordneten Gerd Grüner, der nicht nur die Fördermittel für die Sanierung des Schlossturmes besorgte. Er sprach auch ihm den Dank für seine geleistete Arbeit aus.
Dr. Hemmann musste sich kurz darauf von der Veranstaltung zurückziehen, ein wichtiger Termin lag für den noch amtierenden Rathauschef an.
Eben Arbeitsteilung!


Gerd Grüner, 1. Beigeordneter erläuterte an Hand von historischen Zeichnungen, Fotos und Grafiken den Neuaufbau der Turmhaube.
Zugleich gab er einen Ausblick auf die weiteren noch anstehenden Arbeiten am Turm.
Es gäbe Fördermittel für archäologische Untersuchungen und zur Stabilisierung des Wahrzeichens der Stadt Greiz.
Dies erfolgt auch in Einvernehmen mit dem Denkmalschutz.




Symbolisch schlug Gerd Grüner den letzten Nagel in die Holzkonstruktion der Turmhaube, damit das Bauwerk fest zusammen hält.


Das Foto stellte Heinzjörg Nährig aus Greiz zur Verfügung.
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Zum Richtfest am 03.05.2006 sprach Zimmermeister Frieder Türpe den traditionellen Richtspruch hoch oben auf dem Schlossturm.
Die Sprechung wurde per Mikrofon nach unten für die zahlreichen Gäste im Turmgarten übertragen.


Auszug aus dem Richtspruch

Zum Richtfest laßt mich heut den Gruß Euch bieten,
wie es von jedem Zimmermann gebühret.

Wir fühlen uns in diesen schönen Stunden, mit allen denen,
die zuvor gebaut, an diesem großen Werk,
zutiefst verbunden.

Neu wird der Schlossturm in alter Form gegossen,
vertraut grüßt uns das schöne Bild des Baus.

Das Bauwerk ist fast fertig gemacht, deswegen haben wir die
Richtkrone aufgebracht.

Dem Bauherren seinen Dank für Auftrag und Vertrauen ,
die Stadt Greiz läßt hier bauen,
drum will ich mein 1. Glas erheben,
die Bauherren, die Handwerker und alle Beteiligten.
die sollen hoch leben.
Prost!




 

Blick Turmgarten währen der Zeremonie Bild großklicken

Haben Grund zur Freude




Hinweis:
Fahren Sie mit der Maus über das Bild, ohne es anzuklicken, dadurch werden Informationen zu den Personen sichtbar.
Haben in den letzten Monaten eng zusammengearbeitet, die Verantwortlichen bei der Umsetzung der Sanierungsarbeiten.



*





Von der obersten Plattform des Gerüstes hat man einen sagenhaft schönen Ausblick auf unsere Heimatstadt Greiz und deren Umgebung.
Für Christian Freund (OTZ) und Dieter Eckold ein einmalig schönes Erlebnis.
Foto Christian Freund/ Dieter Eckold
Montage: D. Eckold


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Erstellt: Mittwoch, 03.05.2006



Turmhaube im Rohbau fertiggestellt



Mitarbeiter der Zimmerei Türpe passen den Kaiserstiel in der Schlossturmhaube ein.
Das Gewicht der oberen Turmhaube muß auf den äußeren Balken der Konstruktion liegen. Im Kaiserstiel selbst ist am Fuß in der Mitte ein Schlitz eingearbeitet, dieser steckt in einem senkrecht stehenden Steg der Metallplkatte, damit wird ein seitliches Verdrehen der Turmhaube verhindert.
Mit der Kettensäge wird der Balken auf die notwenige Länge gekürzt.




Das Bild zeigt die Dachbalken unter dem Glockenstuhl. Die senkrechten Balken rechts und links sind weit nach unten im Gebälk eingebaut, diese tragen den Glockenstuhl.
Bilder großklicken


Blick von oben auf den Kaiserstiel


Das obere Ende des Kaiserstiels, hier wird der Turmknopf mit Wetterfahne eingesetzt


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Erstellt: 05.03.2006



Gerüstaufstockung am Schlossturm

Die Mitarbeiter der Gerüstbau-Firma Becker stocken den Turm auf die erforderliche Höhe der neuen Schlossturmhaube auf.
Da sich der Aufbau der neuen Spitze verjüngt, muss auch das Gerüst nach Innen umgesetzt werden. Die statischen Berechnungen hierzu sind in den letzten Tagen fertig gestellt wurden. Nunmehr sind die Kollegen vom Gerüstbau gefordert. Die im Inneren gelegten Böden entsprechen der Form der neuen Spitze und sollen den folgenden Gewerken, voran der Zimmerei Türpe, die notwendige Sicherheit und den erforderlichen Arbeitsraum sichern.




 

Weithin sichtbar, Gerüst am Schlossturm Foto: Decko Bild großklicken

Mitarbeiter der Firma aus Leipzig bei der Gerüstaufstockung. Dies ist für die Montage der neuen Turmhaube notwendig.
Bericht und Fotos Michael Hendel, Greiz


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Die Sicherheit auf dem Gerüst steht an vorderster Stelle, die Absturzsicherungen werden sicher verschraubt.
Bild großklicken


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Erstellt: Dienstag, 28.02.2006



Fotos: Michael Hendel und D.Eckold



Neues Fachwerk für die Turmstube

Am 20.02 2006 begann die Zimmerei Türpe mit der Montage der Balkenkonstruktion für die Turmstube im Schlossturm. Wie bereits berichtet, war bei dem Abbau der Kuppel in der darunter liegenden Turmstube der Befall aller Hölzer mit dem gefürchteten Hausschwamm festgestellt worden. Nachdem nun die Maurer der Firma Hoch & Tiefbau Berga die Auflage des Fußbodens neu hergerichtet hatten konnte nun der Aufbau der Holzkonstruktion erfolgen . . . Weiterlesen
Zimmerei Türpe beim Ausbau.pdf [12 KB]



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Erstellt: Samstag, 10.12.2005





Text in der Mitte der Webseite anzeigen
Eine Gemeinschaftsreportage von Michael Hendel und Dieter Eckold


Glow-Filter
Mit dem Abbau der Zifferblätter verstummten die Glocken


Text in der Mitte der Webseite anzeigen
Demontagebeginn, Dienstag, 06.12.2005


Tino Bärenklau von der Firma Turm- und Glockenservice Steffen Willing aus Großenhain, beginnt mit den Arbeiten an der Demontage der drei Zifferblätter.
Vorher musste das Uhrwerk außer Betrieb gesetzt werden, damit verstummte auch der gewohnte Glockenschlag der Turmuhr.
Nach erfolgter Restaurierung des gesamten Uhrwerkes einschließlich Zeiger und Zifferblatt, wird die Uhr den Greizern wieder die Zeit anzeigen und verkünden.




 

Tino Bärenklau beim Abnehmen der Zeiger

Bevor man über der Turmhaube ein Gerüstdach aufsetzte, musste die Wetterfahne abgenommen werden.
Diese wird vorraussichtlich überholt und auf die Laterne über dem neuen Glockenrahmen aufgesetzt.




 

Wetterfahne vom Schlossturm

Text in der Mitte der Webseite anzeigen
Die Abnahme der Glocken erfolgte am 08.12.2005.


Der marode Glockenstuhlrahmen hätte vermutlich nicht mehr all zu lange die drei Glocken auf der barocken Schlosshaube tragen können.




 

Morsche Holzkonstruktion des Glockenstuhl

Der Zahn der Zeit nagte am Glockenstuhlrahmen des Turmes am Oberen Schloss, Balken, Kupferblechabdeckungen, Geläutegestänge mit Lagerungen unterlagen dem Verschleiß der ständig wechselnden Witterungseinflüssen.
Die drei Glocken selbst sind in einem schlechten Zustand und müssen restauriert werden.
Die größere (obere) der beiden Anschlagglocken stammt aus dem Jahr 1660 und wurde von Johannes Berger in Weimar gegossen, dies kann man beim genauen Hinsehen als Inschrift erkennen.




 

Das Geläut des Schlossturmes

Diese Glocke hat einen Riss und wird nach Nördlingen gebracht. In einer Spezialfirma wird die Glocke geschweißt.




 

Deutlich erkennbarer Riss

Die kleinere Läuteglocke stammt von der Leipziger Firma Jauck, datiert mit dem Jahr 1886, auf der Rückseite der Glocke ist der Name des Leipziger Hoflieferanten Bernhard Zararia, eine bekannte Glockengießerei, zu lesen.




 

Die untere kleinere Läuteglocke

Eine weitere kleine Glocke aus Bronze mit einer Sechshenkelkrone könnte den Insignien zu Folge aus dem !3. und 15. Jahrhundert stammen.
Diese Glocke wurde seit langem nicht mehr benutzt. Sie muss ebenfalls geschweißt werden, kommt nach der Reparatur nicht mehr zum Einsatz. Die Glocke wird auf dem Oberen Schloss einen gebührenden Aufstellungsort erhalten.
Eines sei hierbei erwähnt, das neue modernisierte Uhrwerk kann nur noch zwei Glocken bedienen.
Steffen Willing und Timo Bärenklau haben die erste Glocke abgenommen.




 

Diese Glocke wird nicht mehr angebracht

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Erstellt: Sonntag, 11.12.2005





Glow-Filter
Demontage des Uhrwerkes erfolgte am 08.12.2005


Nachdem die Glocken, das Zifferblatt mit den Zeigern abmontiert waren, ging es an die Zerlegung des Uhrwerkes in Baugruppen.
Teil für Teil schraubten Steffen Willing und Tino Bärenklau vom Uhrwerk ab, um es in der Werkstatt auf einen zeitgerechten technischen Zustand zu bringen.





 

Teil für Teil wird abgeschraubt

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Erstellt: Dienstag, 29.11.2005



Schlossturm wird in die Kur genommen

Gegenwärtig wächst das Gerüst am ältesten Bauwerk von Greiz, der Turm vom Oberen Schloss verschwindet hinter einer roten Gerüstplane.
Dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen machen dies notwendig.
Die Greizer sehen in diesen Tagen zum letzten mal den Turm in seiner bisherigen barocken Form, diese erhielt er nach teilweiser Abtragung im Jahre 1625.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird er seine ursprüngliche Form wieder erhalten.


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