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Kurzbericht

Wismutbusfahrer pflegen Tradition

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Erstellt: Mittwoch, 25.10.2017



Zum 51. Treffen der Wismutbusfahrer

Gruppenbild zum 51. Busfahrertreffen Bild großklicken.



Vom Aufhören kann noch keine Rede sein
Zu ihrem 51. Treffen trafen sich am vergangenen Samstag die ehemaligen Wismut-Busfahrer vom Revier Ronneburg in der Gaststätte zur „Holzfällerklause“ in Sorgesettendorf. Zur Begrüßung betonte Organisator und langjähriger Busfahrer Helmut Hans, „in lückenloser Folge, zweimal im Jahr und das seit dem Frühjahr 1991 haben sich unsere Treffen zur Tradition entwickelt. Viele der Anwesenden aus Greiz, Werdau, Zwickau Bad Köstritz, Gera, Weida, Berga und dem weiteren Umland sind von Anfang an dabei“. Wie zu jedem Treffen waren auch die Kfz-Schlosser der Werkstatt eingeladen, dazu die einhellige Meinung der Busfahrer „wir kommen auch gern mit unseren ehemaligen Kfz-Schlossern ins Gespräch, die so manches verbockte wieder gerade bogen“.
Zu den Treffen werden auch heute noch Bilder aus vergangenen Tagen ausgetauscht, die zum einen für Heiterkeit sorgen oder auch in Vergessenheit geratene Ereignisse wieder aufleben lassen.
Einige Bilder, die zum Teil heimlich in den Revieren aufgenommen wurden, zeigen die Entwicklung der Transportfahrzeuge vom russischen SIL-Bus, H6B bis hin zu den modernen Skoda-Bussen, kommen die Betrachter ins Schwärmen.
Das allerwichtigste bei jedem Treffen sind die Gespräche, noch heute werden die tollsten Storys aus jener Zeit zum Besten gegeben. Zum aktuellen Gesprächsthema gelangte eine Jacke, in ihr steckte ein Zündschlüssel samt Garagentoröffner, die sicherlich zum Jubiläumstreffen im Frühjahr mit einer anderen Jacke vertauscht wurde. Alle Bemühungen den Eigentümer der liegengebliebenen Jacke zu ermitteln, blieben bisher erfolglos. Über 25 Jahre hat Helmut Hans die Treffen organisiert, es wird langsam Zeit, darüber nachzudenken, wann hören wir auf, denn jedes Jahr werden wir altersbedingt weniger. Bis zum 55. Treffen schaffen wir es noch locker, ermunterten die „Ehemaligen“ ihren unermüdlich wirkenden Helmut Hans.
Alle Kumpel waren sich zum Abschied einig, der Zusammenhalt möge noch lange bestehen, damit es zum nächsten Treffen am 17.März 2018 und darüber hinaus zu weiteren gemeinsamen Zusammenkünften kommt.



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Erstellt: Montag, 20.03.2017



Wismutbusfahrer trafen sich zum 50. Mal

Jubiläumsgruppenbild 2017 Bild großklicken



Sorge-Settendorf
Bis auf den letzten Platz waren die Räumlichkeiten der Gaststätte zur "Holzfällerklause" in Sorgesettendorf zum 50. Treffen der ehemaligen Wismut-Busfahrer vom Revier Ronneburg, am vergangenen Samstag besetzt. Eingeladen waren auch die Kfz-Schlosser der Werkstatt, sowie die Macher der „Rollenden Kantine“ kurz Rädlbar, die Organisator Helmut Hans begrüßen konnte. In lückenloser Folge, zweimal im Jahr, fanden in den vergangenen Jahren die Treffen statt. „Was im Frühjahr 1991 begann, hat sich zu einer langjährigen Tradition entwickelt“, stellte der langjährige Busfahrer zur Begrüßung der rund 120 „Ehemaligen“ fest, die aus Greiz, Werdau, Zwickau, Bad Köstritz, Gera, Weida, Berga und dem weiteren Umland gekommen waren.




 

Konrad Brandt m. d. Zertifikat f. Helmut Hans Bild großklicken

H.Hans, Gerhard Müller, Horst Mosch u. hist. Fotos Bild großklicken.



“Viele Kollegen werden sich noch an die Anfänge bei der Wismut erinnern, hier in diesen Räumen, wo wir all unsere Treffen veranstalteten, befand sich das 1. Kaufhaus der Wismut, welches 1951 erbaut wurde. Erst viel später zur heutigen Gaststätte umgebaut, betreut uns der Wirt Steffen Förster, dem die eingeschworene Zunft dankend die Treue gehalten hat. Eine viel beachtete Fotoausstellung, zur Geschichte der Wismut im Revier Ronneburg, mit Veränderungen rund um Sorge-Settendorf, wurde von Helmut Hans und Horst Mosch anlässlich des Jubiläums erstellt. Einige Bilder zeigen die Entwicklung der Transportfahrzeuge vom russischen SIL-Bus, H6B bis hin zu den modernen Skoda-Bussen. Beim betrachten der Fotos mit historischen Aufnahmen, die zum Teil heimlich in den Revieren aufgenommen wurden, kommen die Betrachter ins Schwärmen. Das allerwichtigste bei jedem Treffen sind die Gespräche, noch heute werden die tollsten Storys aus jener Zeit zum Besten gegeben. So erzählten die Macher der mobilen Versorgungseinrichtung der “Rädlbar“, wie sie damals aufgeplatzte Bockwürste an den Mann (Nur an die Busfahrer) brachten. Die so genannten “Reißverschlusswürste” wurden übermäßig mit Senf dekoriert, um das Delikt zu vertuschen. Der ehemalige Imbisskutscher und Bockwurstkocher aus Augsburg, Siegfried Röhr, wie er sich selbst bezeichnet, stellte während dem Treffen vier seiner verfassten Bücher über die Zeit bei der Wismut vor. Aus dem Raum München kamen der ehemalige Busfahrer Otto Greif, mit Frau Hiltraud, die in der Lohnbuchhaltung in Ronneburg tätig war, regelmäßig zu den Treffen und begründen ihre Anwesenheit mit den Worten, „Zum einen lieben wir unsere ehemalige Heimat, die uns viele Erinnerungen zurück bringt, der Zusammenhalt, die Gespräche mit den Kollegen, entschädigen uns für die lange Fahrt“. Die längste Anreise nahm Klaus Zschiegner aus Lünen bei Stuttgart auf sich, war 27 Jahre als Schlosser bei der Wismut tätig „vom heutigen Jubiläumstreffen hatte ich durch ehemalige Kumpel erfahren“.
Rund 200 Mitarbeiter im Werkstattbereich Ronneburg, darunter Mechaniker, Schlosser, Schmiede, Elektriker, waren für die Instandhaltung der rollenden Technik verantwortlich. Einhellige Meinung der Busfahrer „wir kommen auch gern mit unseren ehemaligen Kfz-Schlossern ins Gespräch, die so manches verbockte wieder gerade bogen“.
Wehe dem es klappte irgend etwas nicht, da hatten wir die Stasi am Hals, wissen die anwesenden Schlosser zu berichten. Als Überraschung wurde Helmut Hans das Zertifikat und ein Präsentkorb für überdurchschnittliche Leistung und Danksagung der Kolleginnen und Kollegen für Organisation, Koordinierung und Planung zum 50. Treffen der Wismut-Busfahrer vom Transportbetrieb Ronneburg unter großem Jubel von seinen Mitstreitern Horst Mosch und Konrad Brandt übergeben.
Alle Kumpel waren sich zum Abschied einig, der Zusammenhalt möge noch lange bestehen, damit es zum Herbsttreffen und darüber hinaus zu weiteren gemeinsamen Zusammenkünften kommt.





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Erstellt: Mittwoch, 28.10.2015



Weniger Kumpel lassen Zusammenhalt nicht schrumpfe

Der Unterschied nach 7 Jahren erkennbar Bild großklicken.



Spalte 1 | Spalte 2

Sorgesettendorf - Holzfällerklause
Wenn vor und entlang der Zufahrt zur beliebten Einkehrstätte der „Holzfällerklause“ in Sorge- Settendorf viele Autos parken, dann liegt wieder etwas Besonderes an, so wie am vergangenen Samstag.
Seit 24 Jahren treffen sich in lückenloser Folge, zweimal im Jahr, die ehemaligen Busfahrer, vom Ronneburger Revier in der Gaststätte.
Dazu eingeladen waren auch stets die Kfz-Schlosser aus dem Revier Ronneburg.
Mitorganisator der Treffen, Helmut Hans und seine engsten Mitstreiter, haben es in all den Jahren verstanden, die Truppe zusammenzuhalten. Mit einer Schweigeminute wurde zu Beginn der Veranstaltung an acht Kumpel gedacht, die nicht mehr zu den Veranstaltungen kommen können, „so werden wir auf natürliche Weise jedes Jahr immer weniger, insgesamt wurden bisher 128 Namen von Ehemaligen verlesen“ sagte hierzu Helmut Hans. „Doch wir sind zuversichtlich, dass wir zu unserem 50. Treffen im Frühjahr 2017 noch gesund das Jubiläum erleben werden“. Einen Neuzugang gab es zum 47. Treffen dennoch, aus Bad Köstritz kam vom ehemaligen Tagebau Mücke, Sigwart Hansen, der viel Jahre bei der Kipperbrigade in Zwirtzschen arbeitete. Im Gepäck hatte der Kipperfahrer interessante Fotos, von einem Film über die Zustände bei der Wismut, der erst kürzlich wieder entdeckt wurde. Sigwart Hansen doubelte bei bestimmten Szenen den bekannten Schauspieler Armin Mueller-Stahl.
“Viele der ehemaligen Kollegen sind nach Auflösung unseres Arbeitsbereiches weggezogen, deshalb ist es erfreulich, dass sie selbst den Weg unter anderem von Halberstadt, Hermsdorf, Glauchau, Altenburg, Gera und der Umgebung immer wieder zu uns finden“ freut sich der unermüdlich wirkende Helmut Hans, der alle seine Kollegen kennt. Zweimal im Jahr kommt aus dem Raum München der ehemalige Busfahrer Otto Greif, mit Frau Hildrut, die in der Lohnbuchhaltung in Ronneburg tätig war zu den Treffen. „Zum einen lieben wir unsere ehemalige Umgebung, die uns viele Erinnerungen zurück bringt, der Zusammenhalt, die Gespräche mit den Kollegen und das gute Rostbrätl in der Gaststätte entschädigen uns für die lange Fahrt“ kommentiert Otto Greif sein Kommen.
Weiter lesen auf Spalte 2.





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Erstellt: Sonntag, 23.10.2011



Tradition nach 20 Jahren ungebrochen

Organisator der treffen Helmut Hans Bild großklicken.



Greiz, Sorge-Settendorf
Wenn vor und entlang der Zufahrt zur beliebten Einkehrstätte der „Holzfällerklause“ in Sorge- Settendorf viele Autos parken, dann liegt wieder etwas Besonderes an.
Seit 20 Jahren treffen sich in lückenloser Folge, zweimal im Jahr, die ehemaligen Busfahrer, vom Ronnburger Revier in der Gaststätte. Diesmal zum Doppeljubiläum, denn man traf sich innerhalb der vergangenen 20 Jahren zur 40. Zusammenkunft. Mit einem eigens dafür angefertigten Banner wurden die „Ehemaligen“ am Eingang begrüßt.
Dazu eingeladen waren auch stets die Kfz-Schlosser aus dem Revier Ronneburg.



Zwei die von Anfang an dabei waren Bild großklicken.



vl. Busfahrer i.R. Bernd Dorenberg aus Schmierchau fuhr täglich 60 Kollegen zur Schicht und Friedmund Schrinner aus Reudnitz gehörten beide zur Brigade 06 im Revier Ronneburg. Beim betrachten der historischen Bilder, die meist heimlich angefertigt wurden, werden Erinnerungen wach, von denen man heute noch gerne spricht. Wir freuen uns auf jedes Treffen, haben an allen 40 Veranstaltungen teilgenommen, kommen auch gern mit unseren ehemaligen Kfz-Schlossern ins Gespräch, die so manches verbockte wieder gerade bogen.



Mitorganisator der Treffen, Helmut Hans und seine engsten Mitstreiter, haben es in all den Jahren verstanden, die Truppe zusammenzuhalten. Sogar aus dem Erzgebirge kommen seit einigen Jahren einige Kumpel zum Busfahrertreffen.
Mit einer Schweigeminute wurde zu Beginn der Veranstaltung an die Kumpel gedacht, die nicht mehr zu den Veranstaltungen kommen können, „so werden wir auf natürliche Weise jedes Jahr immer weniger, doch noch kommen zu jedem Treffen Neueinsteiger, die bis jetzt nichts von unseren Aktivitäten wussten und so gleicht sich der Schwund immer noch etwas aus“ sagte hierzu Helmut Hans.



Ausstellung"20 Jahre Busfahrertreffen" Bild großklicken.



Mit einer kleinen Ausstellung wurde das 20-jährige Jubiläum mit Bildern und Texten dokumentiert.
Beim betrachten der Fotoalben mit historischen Aufnahmen, die zum Teil heimlich in den Revieren aufgenommen wurden, kommen die Wismutler ins Schwärmen und so manche Story geht im Saal auf Runde.
Die Kumpel freuen sich schon auf die nächste Zusammenkunft im März 2012, zu diesem Termin wurden sie bereits über das vom Organisator ausgeklügelte System bereits schon jetzt informiert.
Zusätzlich zu den Veranstaltungen treffen sich die Busfahrer auch mit den Ehefrauen zu Ausfahrten und Weihnachtsfeiern.
Busfahrer Ulrich Jetschke trat auch zu diesem Treffen wieder mit der freiwilligen Spendensammlung zur Finanzierung der Hilfstransporte in und um die Region Brest in Weißrussland an seine ehemaligen Kollegen heran.

Weitere Bilder in der Galerie zum großklicken.





Die historischen Fotos in der Galerie stammen von Andre Junghans, Ritterstraße 25, 08289 Schneeberg
Kontaktaufnahme zwecks Zusendung ihrer Ausleihbildernzum Thema "Wismut" an junghans,andre@web.de



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Erstellt: Dienstag, 20.10.2009



Geldsammlung beim 36. Wismut-Treffen

Ehemalige Wismutbusfahrer unterstützen Hilfstransport

Die einstigen Busfahrer der Wismut aus dem Ronneburger Revier und die hierzu eingeladenen Gäste aus anderen Regionen organisierten zu ihrem 36. Busfahrertreffen in der Holzfällerklause in Sorge-Settendorf eine Spendensammlung zur Finanzierung der Hilfstransporte in und um die Region Brest in Weißrussland. Der damalige Busfahrer Horst Mosch und der Organisator der regelmäßigen Treffen Helmut Hans hatten hierzu die Initiative ergriffen, übergaben an Ulrich Jetschke, den Erlös der Sammlung in Höhe von 253,70 Euro.
Damit wollen die Kumpel ihrem Ulrich für seinen unermüdlichen Einsatz beim Transport der Hilfsgüter Dank sagen und entschlossen sich kurzfristig zur Unterstützung des selbstlosen Einsatzes aller Beteiligten an der Hilfsaktion für krebskranke Kinder in der Tschernobyl Region. Jetschke war selbst jahrelang im Revier Ronneburg als Busfahrer tätig.
Ulrich Jetschke ist in der PRG-Greiz beschäftigt und begleitet als Fahrer die Hilfstransporte bereits seit Mitte der 90er Jahre und nimmt hierzu in jedem Jahr einen Teil seines Jahresurlaubes.
Sichtlich erfreut nahm er die Spendengelder in Empfang und dankte seinen Kollegen für die gelungene Überraschung.
Jetschke versprach zum Frühjahrstreffen im März 2010 eine Foto-Informationstafel von der Übergabe der Spenden an die Kinder in Weißrussland zur Weihnachtszeit von der Tour mitzubringen.





Organisator Helmut Hans (r.) freut sich über die Spendenbereitschaft der Wismutler und übergab mit Horst Mosch (l.) die gesammelten Geldspenden an Ulrich Jetschke.



Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Die nachfolgenden Bilder stellte Andre Junghans aus Schneeberg von seiner umfangreichen Sammlung zur Verfügung. Danke! Die Bilder zeigen die Entwicklung der Transportfahrzeuge vom russischen SIL-Bus, H6B bis hin zu den modernen Skoda-Bussen.zu den Revieren und wieder zurück zu den Sammelstellen.
In diesem Zusammenhang werden leihweise alte Fotos und Filmaufzeichnungen aus jener Zeit des Bestehens der Wismut für die Chronik gesucht. Sollten Sie über entsprechendes Material verfügen, dann bitte zur Kontaktaufnahme an folgende Mail schreiben:
junghans.andre@web.de





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Erstellt: Montag, 20.10.2009



Beim 36.Wismuttreffen Buch vorgestellt

Der ehemalige Imbisskutscher und Bockwurstkocher, Siegfried Röhr, wie er sich selbst bezeichnet, stellte während dem 36. Treffen der ehemaligen Wismutkumpel in der Gaststätte "Zur Holzfällerklause" bei Teichwolframsdorf sein neuestes Buch mit dem Titel "Ein junger Sachse zog von Ort zu Ort, nie blieb er dort" seinen ehemaligen Kumpels vor.
Gespannt lauschte man einigen Episoden, die er aus dem Buch zu Beginn des Wiedersehens vortrug. Zuletzt war Siegfried Röhr beim Herbsttreffen am 23.10.2009 anwesend, an jenem Tag stellte er sein erstes Buch "Und kehr ich heim zu meinem Schätzelein" vor.




 

Titelseite und Widmung Bild großklicken.

In seinem neuen Buch beschreibt er, wie er als Jüngling hinaus in die freie Welt zog. DDR-Sozialismus, Elternhaus lies er 1954 zurück, suchte im "Goldenen Westen" sein Glück. Unerfahren und Dumm, mit viel Mut und Kraft hat er seine Wanderschaft gemacht, von Ort zu Ort nie ein Ziel vor den Augen gesehen. Dabei hat er viel erlebt und griff nun zu Papier und Stift und hielt all die wunderbaren Erinnerungen auf 169 Seiten fest.





Der Autor Siegfried Röhr (2.v.l.) signiert einige seiner Bücher für seine ehemaligen Wismutbusfahrer.



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Erstellt: Sonntag, 22.03.2009



Beim 35. Busfahrertreffen einzigartige DVD präsent

Sorge-Settendorf
Bis auf den letzten Platz waren die Räumlichkeiten der Gaststätte zur "Holzfällerklause" nahe Sorgesettendorf zum traditionellen Treffen “Ehemaliger” der Wismut aus dem Revier Ronneburg, der Bereiche Busfahrer und Kfz-Werkstatt, besetzt
“Viele der ehemaligen Kollegen sind nach Auflösung unseres Arbeitsbereiches weggezogen, deshalb ist es erfreulich, dass sie selbst den Weg immer wieder zu uns finden“ freut sich der unermüdlich wirkende Helmut Hans, der alle seine Kollegen kennt und den Termin für das Herbsttreffen 2009 bereits wieder bekannt gab.




 

Helmut Hans begrüßt die "Vogtländer" Bild großklicken



Adolf Poltsch (r.), Helmut Hans (2.v.l.), Organisator der Busfahrertreffen und sein Enkel Stephan betrachten Ausschnitte des Films über die Wismut, den Reinhard Poltsch zum 35. Treffen der Wismutbusfahrer mitbrachte und vorstellte. Poltsch erhielt für die Unterstützung während der Dreharbeiten eine der ersten Kopien als Anerkennung von der Filmproduktionsgesellschaft.
Bild großklicken.



Die Organisatoren hatten zum Frühjahrestreffen Reinhard Poltsch eigeladen, dieser präsentierte während des Treffens einige Ausschnitte der zweiteiligen Filmdokumentation auf DVD Terrra incognita „Die Wismut“.
Sein Vater Adolf Poltsch hatte in verschiedenen Tagebauen rund um Ronneburg von 1952 bis 1975 gearbeitet, in dieser Zeit entwickelte sich beim Sohn Reinhard ein starkes Interesse, was sich in seinem Heimatort Culmitsch und Umgebung zu jener Zeit abspielte.
Er nahm den Fotoapparat seines Vaters in die Hand und hielt für nachfolgende Generationen einzigartige Geschehnisse im Bilde fest. Er ahnte damals noch nicht, wie wichtig diese Zeitdokumente der Zerstörung seines Heimatdorfes Culmitsch durch den Uranerzbergbau der Wismut einmal werden würden.
Allein die Tatsache, das bei Androhung hoher Strafe, das fotografieren der Ereignissse streng verboten war, ist der Mut des damaligen jungen Mannes bewundernswert.
Bereits in den Jahren 1975/76 hatte der bei der Reichsbahn beschäftigte Junior, eifrig Material gesammelt, das Film-und Bildgut nach der Wende zu einem Film verarbeitet.





Reinhard Poltsch ist stolz darauf, eine von den ersten Kopien des abendfüllenden Zweiteilers in den Händen zu halten.



Die Um Welt Film Produktionsgesellschaft Berlin erhielt den Auftrag, über die Wismut einen Dokumentarfilm zu erstellen. Es folgte die Sichtung des Wismut-Archivs, hierbei stießen die Filmemacher auch auf das Filmwerk von Reinhard Poltsch. Im Anschluss folgte eine umfangreiche Zusammenarbeit mit ihm und den Zeitzeugen Erich Krauthahn und Doris Knüppel, die ihre Erinnerungen aus jener bewegten Zeit in und um das Ronneburger Revier zur Verfügung stellten.
Tief bewegt schauten die ehemaligen Wismutkumpel Ausschnitte des Zweiteilers an, waren schockiert von den ehemaligen Arbeitsbedingungen unter und über Tage in den Anfängerjahren der Wismut und die Zerstörung einer intakten Infrastruktur in den Folgejahren. Arbeitsschutz und Einhaltung von Sicherheit fanden damals wenig Beachtung, das änderte sich erst nachdem das Unternehmen in die Hände der damaligen DDR gelegt wurde.
Der sächsische und thüringische Uranerzbergbau, bis 1990 drittgrößter der Welt, war abgeschirmt wie kein anderer Industriezweig in der DDR. Was für eine halbe Million Bergleute und ihre Familien Teil der eigenen Biografie war, bleibt für die meisten Besucher der Wismut-Region bis heute eine geheimnisvolle Terra incognita.
Ein 6,2 Milliarden Euro teures Sanierungsvorhaben mit rund 1400 Einzelprojekten, das in der Geschichte des internationalen Uranerzbergbaus kein Vorbild hat. Diese bislang umfangreichste Filmdokumentation über die Wismut besteht aus zwei Teilen. Im Teil 1 erzählen die namhaften Filmdokumentaristen Joachim Tschirner und Burghard Drachsel die Geschichte der Wismut von 1945 bis 1989. Mithilfe vieler Zeitzeugen und mit zumeist unbekanntem Filmmaterial aus den Archiven der SDAG Wismut ermöglichen sie Einblicke in eine bislang absolute Tabuzone der DDR.

Im Teil 2 begleiten die Dokumentaristen im Auftrag der Wismut GmbH über mehrere Jahre das größte Umweltprojekt Europas, von der bundesdeutschen Öffentlichkeit lange Zeit nicht zur Kenntnis genommen. Mit bisher unveröffentlichten Bildern erzählt der Film, wie und mit welch aufwendigen Technologien vom Uranerzbergbau schwer gezeichnete Gebiete in revitalisierte Landschaften gewandelt werden. Der Bonus-Teil „Neue Landschaften“ entstand in Zusammenarbeit mit der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg, mit Unterstützung des Freistaates Thüringen und wurde kofinanziert durch die Europäische Union. Den Zweiteiler mit einer Gesamtlaufzeit von 267 min. kann man direkt bei der Um Welt Filmproduktionsgesellschaft Berlin mbH beziehen.



Schnappschüsse

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Abschlussbild Frühjahrestreffen 2009



Keine leichte Aufgabe die schwatzenden und in Erinnerung schwebenden "Ehemaligen" vor die Tür der Gaststätte für das Gruppenfoto zu bewegen. Wenn es dann vollbracht ist, bekomme ich sämtliche verfügbare Kameras gereicht für den Klick auf den Auslöser, denn schließlich möchte auf dem Erinnerungsfoto keiner fehlen.

Bild großklicken.



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Erstellt: Mittwoch, 22.10.2008



34.Busfahrertreffen der Ehemaligen

34. Busfahrertreffen und immer noch Neueinsteiger
Cirka 120 “Ehemalige” der Wismut aus dem Revier Ronneburg der Bereiche Busfahrer und Kfz-Werkstatt trafen sich am 18.10.2008 in der Holzfällerklause nahe Sorge-Settendorf.
Mitorganisator Helmut Hans konnte zum traditionellen Treffen noch nach so vielen Jahren wieder einen Neueinsteiger aus dem Revier Schmierchau begrüßen.
“Viele der ehemaligen Kollegen sind nach Auflösung unseres Arbeitsbereiches weggezogen, deshalb ist es erfreulich, dass sie selbst den Weg zurück zu uns gefunden haben“ freut sich der unermüdlich wirkende Helmut Hans, der alle seine Kollegen kennt und die Termine für das Jahr 2009 bereits in den Händen hält..
Tolle Stimmung prägte bisher jedes Treffen, doch es gibt auch nachdenkliche Momente bei dem einen oder anderen, da war zu erfahren, dass seit dem letzten Treffen im Frühjahr fünf ehemalige Kumpel nie wieder hier zu einem Treffen erscheinen werden.
Zur Tradition ist es bereits geworden, dass die Kumpels aus dem Erzgebirge zu uns nun schon seit einigen Jahren kommen.
Deshalb gibt es immer wieder neuen Gesprächsstoff, dort wo am meisten gelacht wird, ist sicherlich wieder etwas zu erfahren.





In der Runde der ältesten Teilnehmer erzählt der ehemalige Busfahrer Bernd Dorenberg (r.) seinen Kumpels (v.l.) den ehem. Busfahrer Paul Etzold (90), ehem. Dispatcher Georg Grübner (89) und dem ehem. Busfahrer Hans-Günter Seidl seine Geschichte, die man im Artikel nachlesen kann.



So erzählt der verschmitzt drein blickende ehemalige Fahrer Bernd Dorenberg von der Einsatzbrigade 06 seine Story. Dabei blickt er auf den ehemaligen Georg Grübner, den heute alle nur den Schorch nennen, vom Busplatz Schmierchau, wo er als gefürchteter aber auch als korrekter Dispatcher tätig war.
Der Schorch wohnte die Woche über im Barackenlager, stammte aus Kahla, dort wartete Frau und Tochter auf ihn. Keine Sache von Dauer, er beschloss kurzerhand nach Gera-Lusan umzuziehen, darf aber nicht viel kosten war seine Devise.
Jeden Freitag fuhr Bernd die Kumpels nach Weimar, Leerfahrt zurück gab es für den Dispatcher nicht, also musste der Fahrer Bernd mit ran und steuerte in Richtung Kahla seinen Bus um dort Umzugsgüter zu laden. Vorher war korrekter Empfang beim Schorch, kom rein, erst gab es etwas zu essen, dabei musste die Tochter auf dem Klavier spielen. An jenem Tag sollte ich zwei Fahrräder mit in den Fahrgastraum des Ikarus-Bus einladen, dies geschah auf Dispatcherbefehl.
Während der Fahrt auf der Autobahn Richtung Gera hörte ich plötzlich Klingelgeräusche, schob mein Fenster auf und schaute hinaus, das tat ich mehrmals. Plötzlich fragte Schorsch “Was denn los sei“ ich sagte ihm „ich hörte Klingelgeräusche und wollte nachsehen ob uns ein Fahrradfahrer überholen wollte“. Entrüstet sagte er daraufhin zu seiner Frau: „ Mutti, jetzt hat der Schnarcher gedacht uns könnte ein Radfahrer auf der Autobahn überholen“.
Auf die Idee ihn zu verarschen kam ich, als doch tatsächlich kurz vor der Teufelstalbrücke bei den holprigen damaligen Autobahnverhältnissen eine Klingel irgendwo anschlug.
Bis Gera hat sich der „korrekte“ Schorsch nicht beruhigen können und hat erst heute erfahren, dass ich ihn damals gefoppt hatte.






Gespräche vor und nach der Gruppenbildaufnahme vor der Gaststätte "Zur Holzfällerklause" in Sorge Settendorf.



Kaum war das Gelächter verklungen, ging es an einem anderen Tisch hoch her. Busfahrer Hans Pinther musste seinen Bus während der Mittelschicht unbedingt in die Werkstatt bringen, darüber waren die KfZ-Schlosser nicht begeistert, denn man feierte bereits in bester Stimmung einen Geburtstag nach Feierabend. Pflicht war zu helfen, so entschloss sich der Köhlers Bernd und schritt zur Tat, dabei fiel er in die Reparaturgrube (Fußgrube), es passierte ihm nichts, aber als er wieder auf den Füßen stand, schimpfte er in Richtung Partygesellschaft,, wenn ich den Hund erwische, der in der Grube das Wasser raus gelassen hat“, damit wollte er seinen leichten Schwips vertuschen.
Diese Episode haben wir in vielen Pausengesprächen ausgewertet und können heute noch darüber lachen, den Spott hatte Bernd seitdem sowieso auf seiner Seite.





Am 21.03.2009 treffen sich die Wismutbusfahrer wieder und haben sicherlich weitere Geschichten aus der Erinnerung auf Lager.
Die eingeschworene Zunft möchte sich beim Team der Holzfällerklause für die stets gute Bewirtung bedanken.



Die nachfolgenden Bilder in der Galerie stammen aus der Sammlung von Andre Junghans, Schneeberg/ Erzgebirge.



Bilder der Erinnerung

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Erstellt: Freitag, 24.10.2008



Aufklärende Worte

In der vorangegangenen Galerie zum Beitrag "34. Busfahrertreffen" kam beim Betrachten eines Bildes egimi ein Bild bekannt vor. Er recherchierte in seinem Archiv und fand eine interessante Geschichte zu dem nachfolgenden Bild.
Schauen Sie nun selbst was sich einst im Zusammenhang zu diesem Bild ereignet hat.



Die Geschichte eines Bildes





Informationen zu den vorangegangenen drei historischen Aufnahmen
Im Jahr 1977, genau am 18.6.1977 wurde in Rittersgrün das Schmalspurmuseum eröffnet. Am Anfang stand wenig rollendes Material zur Verfügung und so suchte man in der ganzen DDR Nach passenden Sächsischen. Exponaten. Inder Nähe von Oschatz im Mügelner Schmalspurnetz wurde dieser sehr alte Personenwagen mit der Nummer:979-003 entdeckt. Dabei handelt es sich um ein sehr seltenes Stück von Sächsischen 3-Klasse Wagen. Man hatte ja zu DDR-Zeiten wenig Möglichkeiten für diesen Transport und so gelang es mit Hilfe der Wismut auf einem eigentlich ungeeigneten Anhänger mit einer H 6 Zugmaschine den Transport durchzuführen.

Bilder großklicken





Am 2.3.1976 war es soweit und die Fuhre rollte Richtung Oberrittersgrün. In Pöhla kurz vor dem Ziel musste der Transport stoppen , da die Freileitung im Ort zu tief war. Da kletterte Otto Blech auf den Wagen und hob sie etwas an, heute undenkbar, danach ging es ins neue Museum weiter.





Am selben Tag gelangte noch ein Schmalspurgüterwagen mit der NR:97-09-78 ins Museum. Ein großes Problem war auch an dem Tag die Kraftstoffbeschaffung für den LKW. Dieser wurde wie es üblich war zusammen getauscht. Der Personenwagen wurde vorerst in den noch gut erhaltenen Lokschuppen gestellt und über mehrere Jahre dort aufgearbeitet. Das Bild zeigt Ihn von oben neben einer Lok 99576 Bauart Meyer. Es war schwierig Ihn seitlich zu fotografieren. Heute ist er vollkommen restauriert.
Fotos Egimi und SW Fotos Sammlung EGIMI

Bilder großklicken.



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Erstellt: 20.03.2008



33. Treffen der Wismutbusfahrer

Es kommen immer noch Neueinsteiger
Zweimal im Jahr hat man Mühe, vor der Holzfällerklause in Sorge-Settendorf einen Parkplatz zu bekommen, denn dann ist es wieder soweit, die Wismutler sind wieder eingerückt.
“Sie kommen immer wieder“, freut sich Mitorganisator Helmut Hans zum 33. traditionellen Treffen von ehemaligen Wismutbusfahrern und Kfz-Schlossern aus dem Ronneburger Revier in der Holzfällerklause.
Zum Treffen konnte der unermüdlich wirkende Mitorganisator wieder etliche Neueinsteiger als Gäste aus den Revieren im Erzgebirge begrüßen, darunter auch Frauen, die ehemals als Arbeitsökonomen gearbeitet hatten.
Wie sich herausstellte, waren diese bestens über die “Sünden” ihrer männlichen Kollegen informiert.





Die Teilnehmer des 33. Treffen stellen sich zum traditionellen Gruppenfoto für die Chronik auf dem Treppenportal der "Holzfällerklause" in Sorge-Settendorf auf.



Bei den traditionellen Treffen versteht man sein eigenes Wort nicht mehr in den Räumen der Gasstätte, denn Mangel an Gesprächsstoff kennen die “Ehemaligen” nicht. Bei dem herrlichen Frühlingswetter verlagerten wir deshalb unser Gespräch nach draußen an die Sitzgruppe.
Gelegenheit für das obligatorische Gruppenfoto vor der Gasstätte, das zusätzlich für die Chronik gestellt wird, komme ich mit drei gesprächsbereiten Typen, denen der Schalk noch heute ins Gesicht geschrieben steht, ins Gespräch. Aus drei werden schnell vier, denn die Arbeitsökonomin aus dem Erzgebirge gesellt sich zum Gespräch zu uns und hat so allerhand Gesprächsstoff über ihre “männlichen” auf Lager.
Meist begaben wir uns vor dem Sandmännchen zur Nachtruhe, denn für uns Fahrer war die Nacht gegen 1 Uhr zu Ende, erinnert sich Herrmann Feustel aus Zeulenroda.





Zu meinen Gesprächspartnern zählten Busfahrer Karlheinz Klinger vom Falkensteiner Revier, Arbeitsökonomin Ursula Gabler aus Altenburg, sowie die Busfahrer Manfred Schmidt aus Plauen und Hermann Feustel (2.v.l.) aus Zeulenroda die Erinnerungen austauschen und sich die Fotos vom vergangenen Herbsttreffen anschauen.



Verschlafen war für uns eine Katastrophe, wenn es ein Bergmann einmal verschlief, merkte das keiner sofort, bei uns schlugen sofort die Alarmglocken.
Ein besonderes Ereignis schilderte er wie folgt: “ Auf einer Heimfahrt von der Schicht passierte es, wir hatten ein Jagdergebnis von besonderer Art. Zwei Wildschweine kamen an der Krebsmühle die Böschung hoch, als ich gerade mit meinem Bus an gleicher stelle war. Vorerst Augen zu und durch und anschließend die Trophäen beim Jagdkollektiv abgegeben.
Ein Stück Wild abzubekommen, da ging kein Weg rein, deshalb telefonierte ich am anderen Tag mit dem Genossen Sepp Wenig (Volkskammerabgeordneter aus Zeulenroda) und redete so lange auf ihn ein, mit dem Ergebnis, wir erhielten das gewünschte für eine zünftige Brigadefeier.
Manfred Schmidt aus Plauen befuhr die Linien Plauen und Greiz, er meinte als Busfahrer muss man manchmal auch Glück haben und erinnert sich: “eines Tages kam ich mit meiner Fuhre auf dem Busplatz an, die haben die ganze Fahrt nur über die anstehende Parteiversammlung geredet, das hat mich so auf die Palme gebracht, das ich nachdem alle ausgestiegen waren, vor innerlicher Hitze beim rückwärts fahren einen Lichtmast übersah, dieser blieb stehen, den Rest könnt ihr euch denken, mir war elendig zu Mute, mein geliebter Bus hatte eine Beule und nur wegen dieser Parteiversammlung.








Zum ersten Mal waren auch die ehemalige Arbeitsökonomin aus dem Revier Schmirchau, Ursula Gabler (r) zu Gast.



Ursula Gabler war jahrelang im Falkensteiner Revier als Arbeitsökonomin beschäftigt, und redete auf ihren ehemaligen Kollegen ein, erzähl mal die Story als du es einmal früh verschlafen hattest und der Falkensteiner Busfahrer Manfred Klinger fing an zu erzählen: “ Wir Falkensteiner Busfahrer waren wohn mäßig in alle Winde verstreut und wurden durch eine Buslinie eingesammelt. Die Linie wurde über Nacht eingestellt und jeder Busfahrer war ab sofort eigenverantwortlich zum Stützpunkt zu gelangen.
“Meine Linie begann in Bergen, hier kreuzten sich einige Linien zu meinem Glück, denn als ich es doch tatsächlich einmal verschlief und leer mit meinem Bus an der Haltestelle ankam, waren alle Kumpel weg. Eine andere Linie nahm meine Fahrgäste mit. Ich fuhr mit meinem Bus hinterher und überlegte mir eine passende Ausrede, ich sagte laut und deutlich damals zur Arbeitsökonomin Ursula ” dabei grinst er zu ihr hinüber, “ich hatte Dieselleitungsschaden. Außer uns Brigademitgliedern hat das jeder geglaubt, rausbekommen ist es nie. Wir waren eben ein echtes Kollektiv von Wismut-Kumpeln“.
Als Arbeitsökonomin vom Stützpunkt Schmierchau hatte Ursula Gabler stets einen guten Kontakt zu ihren Kollegen, erinnern könnte sie sich an viele Episoden die längst vergessen sind.
“Es war eine harte, schöne kameradschaftliche Zeit bei der Wismut, an die wir uns bei den regelmäßigen Treffen, an dem wir zum dritten Mal als Gäste teilnehmen konnten, gern erinnern und es wird wohl auch in Zukunft noch so manche Episode ausgetauscht werden“.
Da gesellte sich der Bernd noch in unsere Runde und versprach einen Knüller zum nächsten Treffen zu landen.
Mit dem Herbsttermin für das nächste Treffen in der Tasche fuhr man nach dem Mittagessen zurück in die Heimatorte.




Stephan verwaltet das Fotoangebot vom letzten Treffen, die bestellten Fotos werden so nach und nach abgeholt.
Stephan hilft regelmäßig seinem Opa Helmut Hans bei den regelmäßigen Treffen, die Bilder auszulegen.

In gemütlicher Runde hat man sich stets etwas zu erzählen.
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Zu jedem Treffen findet sich die Skatrunde ein.


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Erstellt: Dienstag, 23.10.2007



32. Treffen der Wismutbusfahrer

Aufstellung zum großen Gruppenfoto vor der Holzfällerklause bei Sorge-Settendorf zum Herbsttreffen der ehemaligen Wismutbusfahrer und Kfz-Schlosser aus dem Ronneburger Revier.


Neueinsteiger beim Treffen der Wismutbusfahrer
Cirka 120 “Ehemalige” der Wismut aus dem Revier Ronneburg der Bereiche Busfahrer und Kfz-Werkstatt trafen sich am vergangenen Samstag in der Holzfällerklause nahe Sorge-Settendorf.
Mitorganisator Helmut Hans konnte zum traditionellen Treffen noch nach so vielen Jahren Neueinsteiger begrüßen.
Diese hatten erst in Kürze von der Existenz der Treffen über die Medien und persönlichen wieder aufgenommenen Kontakten erfahren. Viele der ehemaligen Kollegen sind nach Auflösung unseres Arbeitsbereiches weggezogen, deshalb ist es erfreulich, dass sie selbst den Weg zurück zu uns gefunden haben.
Tolle Stimmung prägte bisher jedes Treffen, doch das Erscheinungsbild der Neulinge hatte etwas besonderes “Mensch du lebst noch”, “Schön dich wieder zu sehen” oder nachdenklich “ Sind wir alle alt geworden” klang hier und da aus dem großen Saal der Gaststätte.
Besonderer Höhepunkt an diesem Tag war die Auszeichnung ehemaliger und langjähriger Wismutkumpel für 50 und 40 Jahre unfallfreies Fahren. Zu den ältesten zählte der 88-jährige ehemalige Busfahrer Hans-Georg Seidel.
Die Auszeichnung nahm von der Geraer Verkehrswacht Rolf Langheinrich vor, der hierbei von Helmut Hans unterstützt wurde.
Zum zweiten Mal kamen aus dem Erzgebirge Wismutkumpel, diese führten den Schmalfilm “Täglich einmal um die Erde” vor, hier wurde die Arbeit von Kipper- und LKW-Brigaden gezeigt. Der Film wurde damals im Auftrag der Wismut gedreht.
Das allerwichtigste bei jedem Treffen sind die Gespräche, noch heute werden die tollsten Storys aus jener Zeit zum Besten gegeben.
So erzählten die Macher der mobilen Versorgungseinrichtung der “Rädlbar“, wie sie damals aufgeplatzte Bockwürste an den Mann (Nur an die Busfahrer) brachten. Die so genannten “Reißverschlusswürste” oder die “Weiblichen” wurden übermäßig mit Senf dekoriert, um das Delikt zu vertuschen. Doch spätestens am nächsten Tag kam die Retourkutsche, die aber immer mit Geläster zu ertragen war. Da ward ihr wohl wieder eingeschlafen, schnell mal zu Hause bei Mutti gewesen usw. erinnert sich der ehemalige langjährige Fahrer der Rädlbar Siegfried Röhr an das Gespött.
Doch alle Kumpel sind sich einig, der Zusammenhalt möge noch lange bestehen, damit es am 15.03.2008 und darüber hinaus zu weiteren gemeinsamen Zusammenkünften kommt.
Die eingeschworene Zunft möchte sich beim Team der Holzfällerklause für die stets gute Bewirtung bedanken.





V.l.
Busfahrer Günter Seidel, Kipper- und Busfahrer Ulli Langnickel, Karl Müller, Werner Jacob für 50 Jahre unfallfreies Fahren, Günter Kellner für 40 Jahre unfallfreies Fahren bekamen Urkunden und Blumensträuße von Rolf Langheinrich (3.v.l.) von der Geraer Verkehrswacht überreicht.
Wismutkumpel aus dem Erzgebirge zeigten einen Schmalfilm über die Wismut im Revier Aue.

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Erstellt: Mittwoch, 28.03.2007



Tradition ehemaliger Kollegen

Zum 31. Treffen der Wismut-Busfahrer
Am vergangenen Samstag trafen sich ehemalige Wismut-Busfahrer und Kfz-Schlosser zum 31. Mal in der Holzfällerklause in Sorge-Settendorf.
Mitorganisator Helmut Hans aus Teichwolframsdorf freute sich über cirka 125 angereiste Teilnehmer des traditionellen Treffens die der Einladung gefolgt sind.
Seit dem ersten Treffen vor nunmehr 16 Jahren an der Stelle, wo 1951 der Wismut-Bergbau in unserem Raum begann, können sich die Teilnehmer aus Chemnitz, Altenburg, Falkenstein, Gera, Hermsdorf, Hohenstein, Reichenbach, Greiz, Zwickau, Werdau, Zeitz und vielen anderen Orten diese Begegnung nicht mehr wegdenken.
Der nunmehr 88-jährige ehemalige Dispatcher Georg Grübner aus Gera, zählt zu den ältesten Teilnehmern und freut sich immer wieder auf die Gespräche mit seinen Leuten, die doch schon früher mit ihren Problemen an ihn herantraten.



Cirka 125 Busfahrer kamen zum 31. Treffen ehemaliger Wismiut-Busfahrer und Kfz-Schlosser in die Räumlichkeiten der Holzfällerklause nach Sorge-Settendorf.


Viel Erfahrung über den Bergbau sammelte Hans Sparbrot in seinen Dienstjahren bei der Wismut. Bis vor sieben Jahren kam er regelmäßig aus Berlin zu den Treffen, seit 2000 ist er wieder in die alte Heimat nach Altenburg zurück gezogen.
In den Anfangsjahren war er mit Georg Grübner noch auf einem Bus.
Ab 1965 sattelte er auf einen B1000 beim ZGB ( Zentral geologischer Betrieb) der Wismut um und fuhr die Besatzung der Interflug zur Erkundung von Uranaufkommen durch die DDR die dann Bohrungen unter anderem rings um Cottbus, im Thüringer Wald, dem Harz und im Erzgebirge vornahmen.




 

Bild großklicken Die Busfahrer die kein Treffen ausließen: Paul Etzold, genannt der Plattenpaule, der langjährige Dispatcher am Busplatz Georg Grübner, Hans-Günter Seidel, fuhr von 1949-1965 Bus, und Hans Damme vor ihren ehemaligen Kollegen. (v.l.)

(v.l.) Am Tisch der ältesten Teilnehmer des Treffens blättern Georg Grübner (88), Hans-Georg Seidel (88), Joachim Zergiebel (81) und Paul Etzold (88) in einem Fotoalbum und lassen Erinnerungen aufkommen. Viel Informationsfluss am Stammtisch der ehemaligen Kfz-Schlosser vom Betriebsteil Ronneburg.
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Manche Busfahrer haben bei der Wismut ein halbes Leben verbracht, die Umgangsanredeform war das Du auch Vorgesetzten gegenüber, das war der Ausdruck des Miteinanders ,,Einer für den anderen, das gibt es heute leider nicht mehr“ meinte der 75-jährige Busfahrer aus Auerbach, Werner Herzel von der Brigade „Falkenstein“. Er fuhr zuletzt einen Gelenkbus vom Typ „Ikarus“ die lange Strecke bei Wind und Wetter von einem Haltepunkt zum anderen.
Pünktlich 3:45 Uhr ging die Tour früh ab Bahnhof Falkenstein, über Auerbach, Rodewich, Reichenbach, Werdau nach Ronneburg los. Insgesamt lagen 22 Haltestellen dazwischen, eine Tour von vielen, von 1949 bis 1990 die Werner Herzel in 40 Arbeitsjahren abtourte.
Für uns Fahrer war es das Wichtigste, die Kumpel pünktlich zwischen 5:15 und 5:30 Uhr am Schacht Ronneburg abzusetzen, damit diese ihre Seilfahrt erreichten.
Im Umfeld hatten bereits einige Wismutkollegen die gleichen Worte auf den Lippen, wenn unser Werner doch einmal bedingt durch Nebel und Glatteis zu spät in Ronneburg ankam, dann sagten wir als Kumpel zu ihm ,,Heit haste aber wieder gegammelt“ und ein erheiterndes Lachen erschallte in der Holzfällerklause.
Werner erzählte weiter, das er mit weiteren vier ehemaligen Busfahrern eine Fahrgemeinschaft gebildet hat und somit in regelmäßiger Abwechslung am Steuer zu den Treffen in die Holzfällerklause gelangt.



Bild mit Hintergrundwissen




Fahren Sie mit der Maus über das Bild, ohne es anzuklicken.



Für die Kumpel vergingen die unterhaltsamen Stunden beim Austausch von Erinnerungen wieder viel zu schnell, ein Trost für Alle, im Herbst treffen wir uns wieder, darin sind sie sich beim Abschied einig.
Zum ersten Mal kamen Wismutkumpel aus dem Erzgebirge nach Sorge-Settendorf, sie hatten über den Buschfunk von dieser zweimal im Jahr stattfindenden Veranstaltung erfahren.
Die Kumpel aus dem Raum Aue streben nun ebenfalls diese Tradition der Ronneburger Wismutler in ihrem ehemaligen Wirkungskreis in die Tat umzusetzen.



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Erstellt: Dienstag, 23.10.2007



“Und kehr ich heim zum Schätzelein . . .”

Wismutkumpel in der Freizeit
Anlässlich des traditionellen 32. Treffens ehemaliger Wismutbusfahrer und Kfz-Schlosser des Ronneburger Reviers, organisiert von Helmut Hans, stellte Siegfried Röhr sein zweites Buch über das Alltagsleben der Bergleute der SDAG Wismut mit dem Titel “Und kehr ich heim zu meinem Schätzelein . . . “ vor.




 

Titelseite der Neuerscheinung Bild großklicken

Siegfried Röhr, geboren 1939 im sächsischen Chrimitschau, war von 1965 bis 1989 Fahrer der bekannten Rädlbar, einer mobilen Versorgungseinrichtung im Ronneburger Revier.
Er war Kulturverantwortlicher der Imbissbrigade, führte das Brigadetagebuch, organisierte Ausfahrten und sang im Bergarbeiterchor, der im Bergarbeiter-Klubhaus in Gera seine Heimat hatte.




 

Siegfried Röhr stellt sein Buch vor Bild großklicken

Schreiben von Büchern war bislang nicht sein Ding, der Zufall half nach, die Anregung hierzu kam von einem Stuttgarter Fernsehsender.
Mit den aufmunternden Worten ”Kumpel, zeig den Menschen ein unbekanntes Land” fing alles an und in meinem Kopf formten und reimten sich die Bilder der Vergangenheit, erinnert sich der Autor an den Beginn seiner schriftstellerischen Laufbahn.
“Durch meine Bücher soll die Ära Wismut nicht in Vergessenheit geraten, schließlich arbeiteten hier 40 000 Menschen, die nach der Wende plötzlich auf der Straße standen”.



Nach dem großen Erfolg seines Buches erschienen über die “Rädlbar” begab sich Siegfried Röhr erneut auf Spurensuche ins Ronneburger Wismutrevier.
Dabei hat er vor allem ein bisher wenig beachtetes Thema im Blick: Die Zeit nach der Schicht - die Freizeit.
Auf 96 reich illustrierten Seiten lädt der Autor den Leser zu einem Streifzug durch das ehemalige Leben der Wismutkumpel in Thüringen und Sachsen ein.




 

Das Buch die "Rädlbar" war ein Erfolg Bild großklicken

139 bisher unveröffentlichte Fotografien und Dokumente fangen das private und öffentliche Freizeitvergnügen der Bergleute und ihrer Familien in allen Facetten ein.
Ihrer Gestaltung meist mit der Familie und oft auch mit den Kollegen, maßen die Menschen damals erhebliche Bedeutung bei.
Augenzeugenberichte geben ganz authentisch das damalige Lebensgefühl wieder und belegen zudem den engen Zusammenhalt der Wismut-Kumpel.
Bilder vom Gurkenanbau im Schrebergarten, vom Brigadeausflug nach Klingenthal oder zum Ilmenauer Kickelhahn, von zünftigen Festen und geselligen Brigadeabenden, vom Kur- oder Urlaubsaufenthalt an der Ostsee bis hin zu Aufnahmen unvergesslicher Freizeitutensilien spiegeln dieses Bestreben wider.
Gleichzeitig entstand ein faszinierendes Panorama typischer DDR-Freizeitbeschäftigung, hauptsächlich illustriert mit umfangreichen Bildmaterial der Wismut-Versorgungsbrigaden.
Viele sangen im Bergarbeiterchor vom “schürfen nach Erzen in ewiger Nacht” campierten mit den Kollegen an der Koberbachtalsperre oder löschten nach getaner Arbeit bei der Feuerwehr den ein oder anderen Brand.



Die bisher unveröffentlichten Bilder aus privaten Fotoalben oder Brigadetagebüchern erinnern eindrucksvoll an längst vergangene Tage.
“Das Buch wendet sich an alle, die sich für das Leben der Wismutkumpel zwischen 1945 und 1989 interessieren” meinte am Ende der Autor zur Buchvorstellung.
Im Anschluss hatte Siegfried Röhr so manch persönlich gewidmeten Eintrag in den soeben erworbenen Bildband zu signieren.




 

Persönl. Widmung für Gerhard Weidlich Bild großklicken.

Der Autor des Buches Siegfried Röhr (l), die langjährigen Mitarbeiter der "Rädlbar" Werner Bergmann und Gerhard Weidlich kommen ins grübeln beim Betrachten der Bilder zu den Freizeitaktivitäten der ehemaligen Wismutkumpel.
Viele vergessene Ereignisse werden dabei wieder aufgefrischt, man ist sich einer Meinung, die Zeit lässt sich nicht zurückholen.


Hier finden Sie noch den Bericht zum 31. Treffen der Wismutbusfahrer im Frühjahr 2007.



Tradition ehemaliger Kollegen



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