Berga


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Erstellt: Sonntag, 17.09.2017


Weida lud zu den Gartentagen


Vom 15. bis zum 17. 09. 2017 wurden die 1. Gartentage auf der Osterburg in Weida zu einem Erlebnis für die gesamte Familie. Den Besuchern wurde ein Rahmenprogramm u.a. mit Vorträgen, Vorführungen und Kinderbelustigungen geboten, u.a.: Aktuelle Garten- und Pflanzentrends, Vorträge zur Pflanzenverwendung und Gartengestaltung,
Vorführungen und Handgemachtes der Kunsthandwerker und Künstler. Reinhard Berger war Gast bei den Gartentagen.



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Erstellt: Sonntag, 17.09.2017


Buntes Festwochenende in Berga


In der vorangestellten selbstlaufenden Dia-Show hat Reinhard Berger die Ereignisse zur Kirmes in Berga im Bild festgehalten.


Der Festumzug zur Bergaer Kirmes zog erneut Hunderte am Samstag an die Strecke zwischen Bahnhof und dem Kulturhaus der Elsterstadt. Pünktlich um 11 Uhr ertönte das Startsignal für die Kirmesgruppen, die Musikcorps und die Gastgruppen aus Dittersdorf und Zickra im Kirmeszug zum Abmarsch. Die 16 Aktiven vom Brauchstum- und Kirmesverein Berga mit ihren Vorsitzenden Mario Heine „Wir fieberten seit Wochen diesem großen Tag entgegen. Es ist uns gelungen nur für diese wenigen Stunden des Kirmeszugs beeindruckende 30 Bilder mit Wagendarstellungen und Inszenierungen für die Fußgruppen in Szene zu stzen“. An der Spitze des Umzuges gute Freunde aus der polnischen Partnerstadt Sobotka, die Marmeladenköniginnen, das Kirmesmännchen, die weit über die Stadt hinaus bekannte Osterkrone. Für das österliche Kunstwerk erhielt das Team um Inge Oehlert einen Ehrenpreis der Thüringer Ehrenamtsstiftung. Gefolgt von purer Lebensfreude, die Schüler und Lehrer der Bergaer Grund- und Regelschüler, die erst kürzlich ihre neuen Sportstätten einweihen konnten. Nicht fehlen durften die Kleinsten der Stadt, die Waldspatzen von der Kindertagesstätte, die unter dem Motto: „Glückliches Kinderlachen, fröhliches Spiel“ den bunten Reigen ergänzten. Die Sportler vom FSV Berga mit ihren Sektionen sind stolz auf ihren Nachwuchs. Die Kleintierzüchtervereine präsentierten ihre Züchtungen, der Bergsche Carnevalverein 1965 e.V., die Kameraden der FFW Berga mit umliegenden Ortsteilen und weitere Bilder begeisterten die Zuschauer am Straßenrand. Die Konfirmanden im Festumzug richteten die Aufmerksamkeit auf das 190jährige Bestehen der evang.-luth. Kirche in Berga mit Kirchweihgottesdienst und Apfelfest. Die Stadt bot am Wochenende ein buntes Bild mit Festplatzbetrieb und Bühnenprogramm, dem Platzkonzert der Schalmeien, Skatturnieren, Kirmeswanderung, Marmeladenverkostung, Fackelumzug und zum Abschluss eine Feuershow zur Kirmes Disco mit der „Mobilen Diskothek Soundland“. Am Vorabend übergaben die Gäste der Polnischen Partnerstadt Sobotka, dem Bergaer Bürgermeister Steffen Ramsauer einen gefüllten Korb mit Erntegaben. Mit herzlichen Dankesworten wünschte der Rathauschef den Gästen aus dem Nachbarland einen angenehmen Aufenthalt im Städtchen an der Weißen Elster.
Nachfolgend die Bilder vom Webmaster.



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Erstellt: Dienstag, 29.09.2015


Von Berga um das Kap der Stürme

Minne Nolze, Gerlinde Gröger und Engel Ute Clauß


Mit einer Gedenkfeier und der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Elsterstraße, erinnerte der Bergaer Heimat- und Geschichtsverein am vergangenen Samstag an Kapitän Robert Daniel Clauß und möchte damit eine bleibende Erinnerung an einen berühmten Seefahrer in seinem Geburtsort in Berga schaffen. Auf der Gedenktafel ist das Lieblingsschiff des Kapitäns, die „Priwall“ eingearbeitet, wie diese unter voll gesetzter Takelage segelt. „Diese Gedenktafel soll an einen großen Sohn unserer Stadt erinnern, der von der Elster hinaus in die Welt gezogen ist und die Verbindung zwischen Berga und den Weltmeeren hergestellt hat“, sagte die Vorsitzende des Vereins Sabine Richter an historischer Stätte.


Ein interesantes Buch Bild großklicken.

Die Töchter betrachten die Dokumente der Ausstellu


Spalte 1
Robert Clauß wurde am 12. September 1894 in Berga als Sohn des Hauptmanns Otto Clauß und dessen Ehefrau Julie geboren. Nach dem Besuch der Grundschule in Berga und Übersiedlung der Familie nach Greiz, begann 1909 die seemännische Ausbildung auf dem Vollschiff „Großherzogin Elisabeth“. Fuhr er 1911 noch als Leichtmatrose auf der „Renee Rickmars“ wurde Clauß nach der ersten Kap Hoorn Umrundung zum Vollmatrose befördert. Nach dem Steuermannspatent folgte 1922 das Kapitänspatent, das er mit Auszeichnung absolvierte. Sein erstes Kapitänskommando auf der Pamir wurde vom Schriftsteller Heinrich Hauser in einem Buch und Film dokumentiert. Weitere Kommandos übernahm Clauß auf der Priwall und Padua. Mit seinem Lieblingsschiff der Priwall segelte er 1933 in Rekordzeit von 63 Tagen nach Australien. Ab 1937 folgte der Umstieg auf Dampf- und Motorschiffe. Das letzte große Frachtgroßschiff das unter Deutscher Flagge fuhr, überführte Robert Clauß 1960 nach Travemünde, wo es als Museumsschiff zu besichtigen ist. Mit Weizen- und Salpederladungen für Reedereien umsegelte er von der südamerikanischen Westküste 35 Mal das Kap Horn, davon 15 Mal als Kapitän. Unter den „Cap Horniers“ der damaligen Vereinigung von Seeleuten, die unter Segeln diese abenteuerlichen Seefahrten glücklich und schadlos bestanden hatten, galt Clauß der 1974 verstarb, schon zu Lebzeiten als eine große Seefahrerlegende.
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Spalte 2
Frühere Veröffentlichungen im Greizer Heimatbote Nr. 9/1979, nahm der Bergaer Heimatverein zum Anlass, weitere aufwendige Recherchen zu der Seefahrerlegende Robert Clauß aufzunehmen. Das Internet half, den Aufenthalt der Töchter zu ermitteln.
Im Beisein seiner drei Töchter, Minne Nolze, Gerlinde Gröger und Engel Ute Clauß wurde im „Spittel“, die über Jahre von den Mitgliedern des Heimatvereins zusammengetragenen Dokumente und Erinerungen an die Familie Clauß und ihre Zeit in Berga vorgestellt und sind zu besichtigen. Ausführliche Dokumentationen hierzu haben die Mitglieder des Vereins in den „Eichenblättern“ Heft Nr.6 veröffentlicht, informierte das Mitglied des Vereins Kurt Serwotke.
In zwangsloser Runderte erzählten die Töchter von ihrem Vater, der ihnen des öfteren die Möglichkeit einräumte, ihn auf seinen Fahrten zu begleiten. Besonders Minne Nolze fühlt sich mit der Viermastbark „Passat“ verbunden, erlebte sie doch wie ihr Vater den Großsegler von Hamburg nach Travemünde überführte und er schrieb hierzu eigenhändig: „Kapitän, Passat 10.03.1959 – 31.05.1960, Ende – Robert.D.Clauß“. In diesen knappen Angaben schwingt viel Wehmut mit, es war das Ende der Fracht-Großsegler in Deutschland, was unser Vater wohl nie überwinden konnte. Mit Führungen kann man sich an Bord der „Passat“ von Minne Nolze in die Vergangenheit entführen lassen.



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Ehemalige Schüler trafen sich

Warn früher bestimmt ne "Rasselbande" Bild großklicken.


Die Schulabgänger 1952 von Culmitzsch trafen sich am Samstag, 21.04.2012 zu ihrem 60. Klassentreffen im Landgasthof "Luzius" in Grosskuhndorf. Unter ihnen weilte auch der Ex-Culmitzscher Siegfried Rothe (Bildmitte vorn), der per email das Foto zur Verfügung stellte.


Mit Lehrer herbert meister 1949 Bild großklicken


Mit ihrem Klassenlehrer Herbert Meister Bild großklicken.


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Erstellt: Samstag, 12.02.2011


Bevor die Wismut kam

Culmitzsch war ein Dorf im heutigen Landkreis Greiz in Thüringen, dessen Bewohner zwangsumgesiedelt und dessen Ortskern in den Jahren 1964–1970 im Zusammenhang mit dem Abbau von Uranerz durch das Bergbauunternehmen Wismut vollständig abgerissen wurde.
Die Gemeinde Culmitzsch lag 2 Kilometer östlich von Berga/Elster. Sie grenzte im Norden an die Gemeinde Wolfersdorf, im Osten an Zwirtzschen und Friedmannsdorf, im Süden an Katzendorf und im Westen an Kleinkundorf.
Das Wort Culmitzsch besteht aus den beiden Bestandteilen Culm (Berg oder Hügel und itzsch (deutet auf slawischen Ursprung).










Turm der ehemaligen Wasserburg Bild großklicken

Zum Zeitpunkt der Aufn. kein Gedanke an die Wismut



Am 25. Juni 1269 wurde Culmitzsch erstmalig urkundlich erwähnt.
Eine kleine Wasserburg lag im späteren Gutsgelände im Zentrum des damaligen Dorfes. Die Befestigungsanlage befand sich in einem Teich und galt als spätmittelalterlicher Herrensitz.


Als die Wismut anrückte, wars mit Ruhe vorbei


Im Jahr 1955 wurde durch die Wismut mit dem Abbau von Uranerzen in der Region nördlich von Culmitzsch und südlich von Wolfersdorf begonnen. Die gleichnamige Lagerstätte Culmitzsch war die viertgrößte von der Wismut ausgebeutete Uranlagerstätte in der DDR. 1964 bis 1970 wurde der Ortskern durch die Errichtung einer Schutzzone um die industrielle Absetzanlage Culmitzsch zur Ablagerung von Abwässern und Schlämmen des Uranerzbergbaues durch das Unternehmen Wismut verwüstet. Die Absetzbecken lagen nördlich und südlich des Ortes und stellten eine zu große Gefahr für den Ort und die Einwohner dar. Zusammen mit Culmitzsch mussten auch Teile von Sorge-Settendorf, Katzendorf, Schmirchau, Lichtenberg, Sorge und etwa zwei Drittel der Dorffläche von Gauern dem Uranbergbau weichen.








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