Tourist-Information

Information der Tourist-Information


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Öffentliche Führung durch die Vogtlandhalle Greiz für jedermann
Blicke hinter die Kulissen der im März 2011 eröffneten Vogtlandhalle Greiz.
Das Angebot dieses Rundganges richtet sich an alle Interessierten, die sich gern ein Bild von dem neuen Kulturzentrum im Herzen der Greizer Neustadt machen wollen. Informationen zum Bau, zur Ausstattung und zur Nutzung gehören während der Hausführung ebenso dazu, wie die Besichtigung des Großen Saals, der Studiobühne, des Ballettsaals und vielem weiteren mehr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Termin: Samstag, 18. November 2017
Zeit: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Vogtlandhalle Greiz, Carolinenstraße 15, Foyer
Dauer: ca. 1 Stunde
Preise: Erwachsene 3,50 €
Kinder bis 14 Jahre 1,50 €

Der Rundgang ist auf 20 Personen begrenzt. Teilnahme auf Anmeldung möglich: Tel. 03661 – 689815 bis zum 17. November, 16.00 Uhr.
Beachten Sie bitte, dass es aufgrund von Veranstaltungen in der Vogtlandhalle auch zu Einschränkungen bei der Besichtigung der Räumlichkeiten kommen kann.


Tourist-Information Greiz
Burgplatz 12 / Unteres Schloss
07973 Greiz
Tel. 03661 689815
E-Mail: tourismus@greiz.de
Öffnungszeiten:
Dienstag Freitag 09.00 Uhr 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10.00 Uhr 17.00 Uhr


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Erstellt: Donnerstag, 02.06.2016


Mit den Gästeführern Altes und Neues entdecken

G. Rödel mit Bild von 1914 zeigt die Alte Wache


Zu einem besonderen Stadtrundgang, der kreuz und quer durch das fürstlich vogtländische Greiz führte, hatten die Gästeführer der Stadt am vergangenen Samstag eingeladen. Das Greiz eine vielfältige und äußerst interessante Geschichte hat, wurde den Gästen, darunter auch aus Berlin, an den einzelnen Stationen vermittelt. Die Führung übernahm anfänglich Kerstin Fischer am Unteren Schloss, dem Sitz regierender Fürsten, welche alle denselben Namen Heinrich trugen, mit Informationen zur Gründung und Entwicklung der Stadt. Greiz sei die Perle des Vogtlandes, am landschaftlich schön gelegenen Elster- und Göltzschtal, zu jeder Jahreszeit locken die Sehenswürdigkeiten der Stadt zahlreiche Besucher an. Am Aufgang zum Museum der Stadt verwies die Gästeführerin auf die Besonderheiten im Treppenhaus, dem früheren Aufgang zu den Privaträumen der Fürstenfamilie, mit einer Lichtkuppel, die von außen nicht zu sehen ist. Direkt unter der Kuppel konnten die Gäste den wunderschönen Allegorischen Kalender und die Reliefgestaltungen mit kriegerischen Elementen bestaunen. Vom größten Stadtbrand in der Greizer Geschichte, bei dem viele Gebäude, darunter auch das Untere Schloss mit Stadtkirche und der Silbermann Orgel vernichtet wurden, dem Wiederaufbau des Schlosses 1809 und der Weihung der neuen Kirche1805 mit dem Turm auf der Ostseite, erzählte in beeindruckender Schilderung bis hin zu einzelnen Details Brigitte Stange.



Brigitte Stange im selten geöffneten Aufgang vom Unteren Schloss zur Stadtkirche mit dem Original des Hundes am Schlossturm


Den Röhrenbrunnen ließ Heinrich XIX. im Jahre 1820 errichten und ist der einzige erhaltene Brunnen aus dem alten Greiz, diente der Bevölkerung als Wasserspender auch in den strengsten Wintern. Man sagte dem Quellwasser aus St. Adelheid, das in Holzröhren zum Brunnen geleitet wurde, in früheren Zeiten Heilwirkung nach, berichtete vor Ort Ingrid Feist. Mit der Aufforderung den Blick nach oben zum Kirchturm zu richten, sollten die Besucher die nachbildung eines Hundes in einer Nische an der Außenseite des Kirchturms entdecken. Welche Historie der Hund aus Stein in einer Nische an der Außenseite des Turmes hat bleibt offen. Symbolisiert es ein Bauopfer oder ist es ein Denkmal zur Erinnerung an den treuen Hund eines Türmers, oder der Fürstenfamilie, wie Peter Stösel, der sich unterwegs der Führung anschloss, zu berichten wusste. Die Originalfigur fand im ehemaligen Aufgang der fürstlichen Familie als direkter Zugang vom Unteren Schloss zur Stadtkirche seinen Platz. Das Premierenpublikum wurde an der Alten Wache von Gerd Rödel übernommen. Er verwies auf das Wappen mit dem Löwe und Kranich, zeigte historisches Bildmaterial vom historischen Gebäude mit Wachsoldaten und erzählte von zwei großen Kanonen, die einst am historischen Gebäude standen. Mit der Überquerung der Gräßlitz, die einst durch die Thomasstraße geflossen ist, verwies der Gästeführer auf das Jugendstilensemble in der Thomas- und Burgstraße.


Marlis Jugel mit einem historischen Bild vom Markt


Mit Unterstützung historischer Bilder vom Greizer Markt und dem Rathaus, berichtete Marlies Jugel über Besonderheiten die mit dem großen Stadtbrand 1802 und danach in Zusammenhang standen. Von einem roten Männlein, das zwei Frauen nach getaner Arbeit plötzlich gegenüber stand, wurden diese in die Vision eines Stadtbrandes versetzt. Nachdem sie davon erzählten wurden sie ausgelacht. Zwei Tage später am 6. April 1802 kam es tatsächlich zum größten Stadtbrand aller Zeiten in Greiz. Im 17. Jahrhundert gab es schon einmal einen Brunnen auf dem Markt, ab 1883 sei er nicht mehr vorhanden gewesen. Viele interessante Geschichten vermittelten im weiteren Verlauf der Führung Gisela Peter zur alten Burg und dem Oberen Schloss, Karin Schobert über die Felsenkeller am Schlossberg und deren Nutzung. Zum Schlossgarten führte Almut Kaul mit Berichten und Erzählungen über Schlossgarten, Stadtmühle und der Weißen Elster. Zum Abschluss der Führung machten die Gäste mit Konrad Wiedemann einen Abstecher zu Blumenuhr am Eingang zum fürstlichen Greizer Park.
Auf zahlreiche bekannte Greizer Persönlichkeiten, die auf ihre Art und Weise die Geschicke und die Geschichte von Greiz prägten, kamen auch Greizer Dichter mit Sagen und kuriosen Begebenheiten zu Wort.
Diese besondere Stadtführung war von allen Gästeführern und der Tourist-Information Greiz bestens vorbereitet und hätte einen größeren Zuspruch verdient.


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Erstellt: Montag, 14.12.2015


Eine Karte für drei Museen


v.l. Ellen Rössel vom Landratsamt (Wirtschaftsförderung/Fremdenverkehr), Rainer Koch, Direktor der Schlossmuseen, Eva-Maria von Màriàssy, (Sommerpalais), Severin Zähringer von der Agentur Realitätsverlust und Corinna Zill mit der Vorstellung Museumscard und Broschüren.


Greiz - Unteres Schloss
Künftig wird es in der Stadt Greiz ab dem 2. Januar eine Museumscard geben, als Anreiz für alle Einwohner und Touristen zum Museumsbesuch. Vertreter der Museen, der Tourist-Information der Stadt Greiz und der verantwortlichen Gestaltungsagentur Realitätsverlust – Marketing und Event stellten die Karte vor. Mit der Karte wird es künftig möglich, für elf Euro, ermäßigter Preis fünf Euro, die drei Greizer Museen im Unteren und Oberen Schloss und im Sommerpalais je einmal zu besuchen.Bis zum Alter von sechs Jahren haben Kinder freien Eintritt. Ist die Karte gelöst, hat sie zwei Tage Gültigkeit, das sei besonders für Übernachtungsgäste vorteilhaft. „Die Museumscard sei auch auf Wunsch unserer Besucher entstanden“ erklärte Corinna Zill, Leiterin der Tourist-Information Greiz. Man wolle die Museumscard auch Hotels und Reisegruppen anbieten, um die touristische Vermarktung der Stadt Greiz weiter auszubauen. Gleichzeitig sollen die vorgestellten Broschüren, in denen die Museen vorgestellt werden, in den verschiedenen musealen Stätten vorrätig sein. Finanziert wurde das Projekt, das unter anderem auch drei Stempel mit der Abbildung der drei Museen und den Broschüren umfasst, über das Regionalbudget der Region Greiz.


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