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Blick auf Mylau

Von den Mylauer Höhen hat man besonders im Herbst einen fantastischen Blick auf das Stadtzentrum mit der Burg und der Kirche.


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Erstellt: Freitag, 13.01.2012



Bis Januar 2012 gab es diesen Blick

Blick vom Vogtlandballon auf das Abrissobjekt Bild großklicken.



Aus 120 m Höhe hatte man einen weitreichenden Blick in die Umgebung vom Passagierkorb des Vogtlandballons, der auf dem Territorium von Netzschkau installiert ist. Direkt gegenüber, durch die Göltzsch getrennt, befindet sich die Industriebrache des ehemaligen Textilveredlungswerkes der Vogtlandstoffe Reichenbach in der angrenzenden Stadt Mylau.
Die Industriebrache stand seit einem verheerenden Brand (wir berichteten) komplett leer. Nach dem Niedergang der Textilindustrie nach der Wende wurde das Objekt teilweise als Möbelhaus, einige Räume als Jugendclub genutzt.
Jetzt wird Platz geschaffen für eine neue Nutzung des Geländes. Teilweise sind bereits einige Gebäude, darunter auch u.a. das Heizhaus abgetragen. Gesprengt wird der Ziegelschornstein, doch das ist nicht ganz einfach. Gewisse Bedingungen müssen zur Sprengung gegeben sein. Es muss vorallem eine ruhige Wetterlage anliegen, denn zur Sprengung muss der Ballon in die Höhe fahren. Durch seitliche Splittereinwirkung, trotz Splitterschutz, könnte die Ballonhülle, die mit teurem Helium gefüllt ist, beschädigt werden.





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Erstellt: Sonntag, 30.05.2010



Turmuhr zeigt wieder die Zeit an

Ich kanns nicht glauben-da oben bin ich gewesen Bild großklicken.



Das Gerüst an der Mylauer Kirche fällt täglich um einige Meter und gibt den uneingeschränkten Blick auf den sanierten Kirchturm frei. Besonders schön kommt der rote Ziegelbau im Schein der Abendsonne zur Geltung. Die Turmuhr zeigt nach der Neugestaltung der vier Zifferblätter und der Überholung der Nachtstrahler auf die Uhrenblätter den Mylauern wieder die Zeit an.




 

Gerüstabbau gibt Ansicht frei Bild großklicken.

Gesamtansicht der Turmseite Bild großklicken.



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Erstellt: Mittwoch, 19.05.2010



Noch stehen die Zeiger still

Noch stehen die Zeiger der Turmuhr der Mylauer Kirche still, doch bald wird das Uhrwerk in Gang gesetzt und zeigt den Mylauern und ihren Gästen auf allen vier Zifferblättern am Turm die Uhrzeit wieder an. Malermeister Lutz Trautmann aus Mylau und Mario Schmidt aus Neumark (Sachs.) haben die Aufgabe übernommen, die neuen Zifferblätter mit römischen Zahlen zu versehen. Keine leichte Aufgabe für die Meister ihres Faches, denn bei niedrigen Temperaturen und Wind werden schnell die Finger klamm und die zusätzlichen Maß-Abweichungen der Zifferblätter erschweren die Arbeit zur Genauigkeit die Zahlen und Minutenstriche genau zu plazieren.
Hilfreich sind die vorgefertigten Schablonen mit allen Angaben zur Gestaltung der vier Zifferblätter, doch ohne Vermittlung und manuellen Ausgleich der Vorlagen gehen die Gestaltungsarbeiten nicht ab.
In den vergangenen Wochen wurden die Wasserspeier am Turm angebracht und die Schalljalousinen am Glockenstuhl durch Neuanfertigungen ersetzt.
Während der letzten Arbeitsberatung auf dem Turmgerüst waren Architekt Andreas Bechmann und Kirchenvorstand Günter Kempe mit den geleisteten Arbeiten am Turm vollstens zufrieden. Leider wurden die finanziellen Mittel zur weiteren Sanierung der Mylauer Kirche vorerst auf Eis gelegt, der Sparkurs der derzeitigen Regierung setzte auch hier den Rotstift an.
Der Blick von der Burg Mylau zum oberen bereits abgerüsteten Teil des Kirchturmes lässt die handwerkliche Qualität der beteiligten Handwerksbetriebe erkennen.
Das Aufsetzen des Turmkreuzes haben wir uns als Krönung zum Ende der Berichterstattung vorbehalten und ist gegenwärtig noch in Bearbeitung.
Die Bilder zum vorangegangenen Text finden Sie in der nachfolgenden Bildergalerie.



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Erstellt: Freitag



Letztmaliger Aufstieg am Mylauer Kirchturm

Letztmalig ergab sich die Gelegenheit das Turmgerüst am Kirchturm der Mylauer Kirche per Aufzug zu erklimmen. Die Kamera fing noch einmal den wunderschönen Blick in Höhe der Zifferblätter der Turmuhr auf Mylau und deren Umgebung ein. Vor allem einmalig der Blick auf die Göltzschtalbrücke und dem Montagegerüst. Mit einem kurzen Abstecher zur Burg Mylau endet die nachfolgende Galerie und wird in den nächsten Tagen mit höchst interessanten Begebenheiten auf dem Turmgerüst fortgesetzt.



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Erstellt: Donnerstag, 30.12.2009





Die im August 2009 begonnenen Sanierungen am Turm der Mylauer Kirche sind gut vorangekommen, Ziegel für Ziegel wird auf festen Sitz im Mauerwerk kleiner Ziertürmchen und Anbauten auf festen Sitz geprüft. Was locker oder nicht die nächsten Jahrzehnte den Witterungseinflüssen wiederstehen kann, wird abgetragen und im originalen Zustand wieder errichtet. Hierbei ist Fingerspitzengefühl und fachliches Können gefragt. Zahlreiche Formziegel mussten nach Erstellen von Formen neu gebrannt werden, denn nicht jeder Ziegel von abgetragenen Mauerwerk kann wiederverwendet werden. Witterungseinflüsse haben am Ziegelbauwerk die Mörtelfugen ausgespült, die mit aufwendiger Kellenverfugung wieder verfüllt werden. Für kaputte Aufmauerungen über den Turmuhren mussten über 30 verschiedene Ziegelformen nachbestellt werden.

Damit die Arbeiten koordiniert voran gehen, trifft sich Architekt Andreas Bechmann mit seinem Stab und den beteiligten Firmen jeden Mittwoch vor Ort zur Baubesprechung. Eine kurze Dokumentation der aufwendigen Sanierung des Kirchturmes sollen die Bilder in der nachfolgenden Galerie geben. Dabei erhebt der Bericht keinen Anspruch auf sämtliche Handwerkerleistungen am Objekt.
Diese sollen hier kurz benannt werden, die Zimmerei Heiko Sörgel aus Adorf übernahm die anstehenden Zimmerarbeiten, die Klempnereien Mehler aus Zwickau und Bernd Kempe aus St. Micheln für die Turmeindeckung mit Kupferblech und Restaurierung des Turmkreuzes und Neuanfertigung des Turmknopfes mit Montagearbeiten.
Die Restaurierungen am Mauerwerk stand auf dem Plan von Ronny Hollerung.



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Erstellt: Donnerstag, 19.11.2009





Ein besonderer Wunsch ging in Erfüllung, als ich die Nachricht bekam, an einer legalen Turmgerüstbesteigung der Mylauer Kirche teilnehmen zu können. Am Sonntag, dem 7.11.2009 war es soweit, pünktlich 13.30 Uhr begann eine kleine Gruppe von interessierten Bürgern den Aufstieg zur Turmspitze. Begleitet wurden wir von zwei erfahrenen Dachdeckern und dem Vorsitzenden des Mylauer Kirchenvostandes., die schon vor Jahren am Turm Arbeiten vorgenommen hatten.
Ein unbeschreibbares Gefühl mit zunehmender Höhe zu verweilen, den erlebten Episoden der Fachleute am Turm zu lauschen und dabei die wunderbare Aussicht zu genießen.
Nähere Informationen zu den einzelnen Etappen der Kirchensanierung finden Sie auf dieser Seite, indem man weiter nach unten scrollt.

Die nachfolgenden Bilder können Sie im Großformat betrachten. Klicken Sie hierzu das erste Bild links im sogenannten "Leuchttisch" an.





Das nachfolgende Bild ist ebenfalls großformatig zu betrachten.





Am Ende des mühevollen Auftiegs am Turmgerüst der Mylauer Kirche wird man mit einer fantastischen Aussicht auf die Stadt und dem Umfeld belohnt. Möglich wurde die Turmgerüstbesteigung durch die aufwendige Sanierung des Kirchturmes, die vorraussichtlich zum Jahresende 2009 im oberen Teil abgeschlossen sein soll.
Höhenangst und aufkommende Schwindelgefühle dürfen bei dieser Aktion keine Rolle spielen. Im unteren und mittleren Teil des Gerüstes, ist dies fest mit dem Turm verankert. Das ändert sich mit zunehmender Höhe, dort wo das Mauerwerk des Turmes aufhört, steht das Gerüst frei tragend, das macht sich bei starkem Wind und sich bewegenden Personen auf dem Gerüstabschnitt schon mit leichten Schwankungen bemerkbar.
Ich bemerkte die leichte Schwankung deutlich, als ich mich während dem Foto an der Turmspitze festhielt. Der Grund hierfür war keine Höhenangst, sondern das gewisse kribbeln im Bauch, das Eisen der Turmspitze mit der Hand zu berühren, dabei wehte ein frischer Wind in dieser luftigen Höhe..
Aufwendige statische Berechnungen gingen im Vorfeld der Gerüstmontage in Auftrag, ohne diese würde kein Aufstellen von so einem 72 Meter hohen Turmgerüst genehmigt werden.

Weitere Bilder im Detail sind in den zwei nachfolgenden Galerien zusammengefasst. Zur Betrachtung im vergrößerten Format klicken Sie das erste Bild der Galerie an und folgen im Anschluss der Navigation.



Weitere Bilder

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Weitere Bilder

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Historisches zur Mylauer Stadtkirche

An dem Platz der heutigen Kirche standen bereits vor Jahrhunderten verschiedene Kirchen. Das heutige Kirchengebäude wurde anstelle einer schlichten Dorfkirche in den Jahren 1887 bis 1890 im Stil des neugotischen Historismus erbaut. Die reiche Innenausstattung mit den Formziegeln, den Holzschnitzereien, der Malerei, den Lampen, den Buntglasfenstern usw. stammt aus dem Jahre 1890.
Das Kircheninnere , das durch das lange Zeit schadhafte Dach schweren Schaden genommen hatte, wurde von 1986 bis 1988 restauriert.
Die Orgel ist in ihrem Grundbestand über 260 Jahre alt. Sie wurde 1731 in der alten Kirche von Gottfried Silbermann erbaut und 1890 bei geringen Veränderungen in einem neuen Gehäuse in der heutigen Kirche aufgestellt. Sie wurde 1989 vom Orgelbau Jehmlich Dresden restauriert.




 

Einfache Mylauer Dorfkirche, Vorgänger der heutige Bild großklicken

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Erstellt: Samstag, 12.09.2009



Kirchturm in Mylau vom Gerüst umgeben

Seit Mitte August stellt die Firma Söll am Turm der Mylauer Kirche das Gerüst auf und am Freitag, 10.09.2009 war es soweit, die letzten Gerüststangen wurden hoch zum Turmkreuz per Bauaufzug gehievt. Die Gerüstbauer befestigten aus diesem Anlass eine Birke oben in luftiger Höhe neben dem Turmkreuz. Mit der Fertigstellung des Baugerüstes kann nun Klempnerei Mehler aus Zwickau und Zimmerei Sörgel aus Bad Elster zur Sanierung des Turmes anrücken.





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Erstellt: Freitag, 04.09.2009



Turmkreuz sanierungsbedürftig

Der Bildausschnitt zeigt starke Erosionserscheinungen am Kreuz der Mylauer Kirche. Vor drei Jahren hatten sich Schmuckelemente am Kreuz und Teile die zur Stabilität (siehe roter Pfeil) des Kreuzes und zum Schwingungsausgleich dienen, gelöst und sind herabgestürzt. Gut erkennbar ist die fehlende Klammer, die die einzelnen Standsegmente des Kreuzes zusammenhalten. Die fehlende Klammer mit einem roten Pfeil gekennzeichnet, beeinträchtigt bei starken Sturm die Standhaftigkeit des Kreuzes. Der grüne Pfeil ist auf die oberen zwei Klammern ausgerichtet, die noch vorhanden sind, aber stark deformiert sind.
Weitere Einzelheiten zur Sanierung der Kirche, die in drei Etappen erfolgen soll, erhalten Sie im nachfolgenden Beitrag.




 

Grün-Klammer vorhanden-rot fehlt Bild großklicken



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Erstellt: Mittwoch, 26.08.2009



Mylauer Kirche wird saniert



Die evangelisch-lutherische Stadtkirche Mylau wird saniert. 1,25 Millionen Euro sind dafür veranschlagt im Rahmen des Städtebaulichen Denkmalschutz-Programmes. Bund und Land fördert das Projekt mit je 40 Prozent. Die Stadt Mylau die Kirchgemeinde bringen je zehn Prozent auf, dafür ist man für jede Spende dankbar. Mit einem Architekternbüro wurden fünf Bauabschnitte geplant. In diesem Jahr wird mit der kompletten Sanierung des imposanten, 72 Meter hohen Turmes für 220.000 Euro begonnen.




 

Gerüstbauer am Werk Bild großklicken.

Bislang wurden Leistungen für 170.000 Euro vergeben. Die Firma Söll stellte am Turm das Gerüst auf, anschließend rücken die Klempnerei Mehler aus Zwickau und Zimmerei Sörgel aus Bad Elster an.



Das Hauptdach mit Süd- und Nordseite sowie Fassade wird in den nächsten beiden Jahren saniert. Bauabschnitt 4 ist die Innensanierung. Und als letzter Akt folgen die farbenprächtigen Bleiglasfenster, die einst von Kölner Kunstglasern und einem Hamburger Kirchenmaler gefertigt wurden. Allein diese Arbeiten werden 190.000 Euro kosten, weil es dafür aktuell keine Förderung gibt.


Der Turm ist Sorgenkind Nummer 1. Schon vor drei Jahren stürzten eines Nachmittags, 17 Uhr bei einem Sturm Teile des Turmkreuzes herab, die bis zu 25 Kilogramm schwer waren. Das Kupferblech auf dem Turm stammt übrigens noch original aus dem Einweihungsjahr der Kirche und ist mittlerweile hauchdünn.
Der neogotische Backsteinbau mit seinem ungewöhnlich hohen Turm ersetzte 1890 als große repräsentative Stadtkirche das alte, mehrfach veränderte Kirchlein, dessen Anfänge im 13. Jahrhundert lagen. Die 1731 erbaute Silbermannorgel wurde in die neue Kirche umgesetzt und 1989 saniert



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